Irisdiagnose

 

Irisdiagnose

Die Irisdiagnose (Iridologie, Augendiagnose, engl. Iridology) ist eine bewährte Untersuchungsmethode der Naturheilkunde aus der farbigen Regenbogenhaut der Augen. Die Irisdiagnose beruht auf der Erkenntnis, dass zwischen allen Körperorganen eine feste Verbindung zu den Iriden (Regenbogenhäuten) der Augen besteht.

 

Die Regenbogenhaut reflektiert v.a. die genetisch vererbte Anlage zu Erkrankungstendenzen, sie zeigt uns wo die Schwachstellen sind, wo Regulationsstörungen von Organen oder Krankheiten Fuss fassen können. In Form von Hinweiszeichen wie Farbflecken, Strukturanomalien im Irisstroma, zirkuläre Ringe, Beschaffenheit des Pupillenrandes, sichtbare Blutgefässe im Augenweiss usw. um nur einige zu nennen.

 

Zur professionellen Irisdiagnostik verwende ich ein Irismikroskop, notiere mir alle Hinweise und mache Fotos, die ich dann mit Ihnen bespreche. Modernste Erkenntnisse aus der Irisdiagnose-Forschung und Weiterbildungen sind dabei mein Fundament der erstklassigen professionellen irisdiagnostischen Analyse und Diagnose. Die Iriden vermitteln wichtige Hinweise zur Individualkonstitution des/der Iristrägers/in, wie genetische (erbliche) Veranlagungen, vererbte und erworbene Stoffwechselstörungen, akute Prozesse – und es zeigen sich Hinweiszeichen lange bevor sich eine Erkrankung manifestiert und klinisch erfassbar ist.

 

Die Iriden weisen hin wo die Ursachen und die Schwachstellen sind, aber auch die Stärken. Dadurch kann ganzheitlich die Gesundheit präventiv unterstütz werden oder die Ursachen effektiver behandelt werden, v.a. so genannte unbekannte Ursachen. Auch sehen ich mittels der Irisdiagnose ob weiterführende Untersuchungen angezeigt und welche Behandlungen sinnvoll sind. Und die Irisdiagnose bietet weiter die Möglichkeit die eigene Selbsterkenntnis zu vertiefen.

Als Irisdiagnostiker sehe ich Dinge, die mir die Iristräger/in beim Nachfragen oft verwundert bestätigen kann und die bisher niemand gesehen hat, wie z.B. ein Schleudertrauma.

Die Irisdiagnose ist bei mir sehr gefragt weil ich exakte Analysen erstelle und auch weiterführende Beratungen und Behandlungen anbieten kann.

 

Für eine Irisdiagnose rufen Sie mich gerne an Tel. 041 210 10 76 oder benutzen das Kontaktformular

 

Geschichte der Augen-/Irisdiagnose

Im Internet und in Artikeln sind viele verschiedene Versionen über die Irisdiagnose mit Fehlangaben zu finden, deshalb hier eine kurze Klarstellung.

 

Wir finden Hinweise zur Diagnose aus den Augen auch in der traditionellen Naturmedizin von verschiedenen Völkern wie Tibetische Medizin, chinesische Medizin, Ayurvedische Medizin.

 

Durch die Erfindung der Lupe ca. im 11. Jahrhundert und später durch das Mikroskop ca. im 17. Jahrundert konnte die Regenbogenhaut der Augen detaillierter untersucht werden.

 

Im 12. Jahrhundert veröffentlichte Hildegard von Bingen (1098-1179) Angaben zur Augendiagnose. Sie bringt die unterschiedlichen Farben der Iriden mit bestimmten Empfindlichkeiten der Augen, Gemütszuständen und Charaktereigenschaften zusammen.

Die Eulegeschichte von Dr. Ignác von Péczely (Ungarn, 1826-1911):

Als Junge verbrachte er sein Leben u.a. mit Gewehrübungen, Reiten und Jagen. Eines Tages schoss er eine grosse Eule, die er vom Boden aufhob, er fasste das verwundete Tier an den Flügeln an, aber die Eule ihn auch, sie bohrte ihre Krallen in seinen linken Zeigefinger und Daumen. Vor Schmerzen versuchte er alles um aus dieser Zange heraus zu kommen. Er fand es am besten mit seiner freien Hand das Bein der Eule zu brechen. Worauf sich bei der Eule das entsprechenden Auge mit Blut füllte. Er trug die Eule heim, wo es sich bei guter Pflegte alsbald erholte, aber in dem Auge blieb ein Fleck. In dieser authentischen Darstellung kommt der später oft zitierte „schwarze Strich im Beinfeld“ (in der Reflexzone in den Iriden) nicht vor. Und das ist auch der Grund, warum spätere Versuche diesen Vorgang an Versuchstieren nachzuvollziehen nie bestätigt werden konnte.

 

Als Arzt hatte er dann 1862 in den Augen eines Kranken eigenartige Flecken gesehen, sowie unter anderem ein im Auge der Eule gesehenes Zeichen erblickt. Diese auffallende Ähnlichkeit weckte seine Aufmerksamkeit.

1873 veröffentlichte er dann in Budapest eine Schrift mit seiner ersten Iristopographie und der Eulengeschichte. In den folgenden Jahren entwickelte Péczely die Iristopographie mit Zahlen.

 

Die ganze Gesichte der Augen-/Irisdiagnose vermittle ich in der Augen-/Irisdiagnose Ausbildung.

 

Hans Peter Exer

Dipl. Naturheilpraktiker