Gewürztherapie


Gewürztherapie

Was ist die Gewürztherapie?

Naturvölker und verschiedenste Kulturen wie in Indien kennen keinen Unterschied zwischen Nahrung und Medizin. Auch bei uns war das einmal so und das ist noch gar nicht mal so lange her. Vor rund 200 Jahren wandte sich die Gesellschaft immer mehr den pharmazeutischen Präparaten zu, insbesondere seit der breiten Verfügbarkeit des Penicillin nach dem zweiten Weltkrieg.


Die “heilsamen Nahrungsmittel” gerieten dadurch in Vergessenheit. Was nur logisch war, denn mit Kräutern und Gewürzen lässt sich seitens der Pharmaindustrie nichts verdienen. Einige Zeit lang gab es danach bis etwa 1980 zwar noch den Drogisten, der u.a. Zubereitungen von “heilsamen Nahrungsmitteln” anfertigte, aber dieser Beruf ist heute in seiner ursprünglichen Form ausgestorben.


Die Folge davon: Die “heilsamen Nahrungsmittel” müssen neu entdeckt werden. Allerdings von Menschen wir mir und anderen, die aus Berufung Heilkunst betreiben, denn für den Gewinn der Pharmaindustrie ist das ziemlich kontraproduktiv.


Was für heilsame Gewürze gibt es?

Das sind eine ganze Menge, wie Asa foedita, Bockshornklee, Chili, Ingwer, Kurkuma, Rosmarin, Schwarzer Pfeffer, Thymian, ... um nur einige zu nennen.


Welche Heilwirkungen haben die Gewürze?

Gewürze verfeinern Speisen und helfen der Verdauung sowie der besseren Nährstoffaufnahme. Aber sie können noch mehr, sie verbessern das Wohlbefinden, unser Darm ist das zweite Gehirn. Gewürze lindern viele gesundheitliche Beschwerden und Erkrankungen. Es gibt Gewürze, die spezifisch z.B. die Durchblutung fördern, die Gemütsstimmung verbessern, Alzheimer lindert, die Leber entgiften, Schmerzen lindern und vieles mehr. Hier einige Beispiele

  • Salbei leisten einen nützlichen Beitrag im Kampf gegen Demenz.
  • Cayennepfeffer, Kreuzkümmel, Koriander und Zimt helfen den Insulin -und Blutzuckerspiegel zu regulieren und sind damit ideale Helfer beim Fettabbau.
  • Zitronengras, Muskatnuss, Lorbeer und Safran haben eine beruhigende Wirkung.
  • Knoblauch, Senfkörner, Weissdorne und Zichorie sind sehr gut für das Herz.
  • Basilikum und Thymian machen die Haut glatter und weicher.
  • Kurkuma, Knoblauch, Basilikum, Zimt, Thymian, Safran, Knoblauch und Ingwer stärken das Immunsystem.
  • Koriander, Rosmarin, Cayennepfeffer, schwarzer Pfeffer und Piment können dabei helfen Depressionen zu lindern.


Diese Aufzählung liesse sich endlos fortsetzen. Doch nur in einigen, wenigen Ausnahmefällen werden Gewürze in Form einer Gewürztherapie eingesetzt. Mangels Wissen, denn das ist weitgehend verloren gegangen. Literatur über Gewürze und ihre arzneiliche Anwendung lässt sich zwar finden, aber doch eher schwerlich.


Wie wird die Gewürztherapie durchgeführt?

Zu Beginn wird eine ausführliche Besprechung (Anamnese) gemacht. Auch eine naturheilkundliche Untersuchung wie die Irisdiagniose kann hilfreich sein, und klinische Untersuchungen.


Durch viel Arbeit und forschen und der Anwendung in der Praxis bei meinen Klienten habe ich spezifische Gewürze in spezifischen Kombinationen und in der idealen Darreichungsform sowie Dosis gefunden zu Heilungszwecken. Wenn Sie an einer Beratung/ Behandlung mit Gewürzen interessiert sind rufen Sie mich an Tel. 041 210 10 76 oder verwenden das Kontaktformular


Hans Peter Exer

Naturheilpraktiker