Atlasfehlstellung

 

Atlasfehlstellung

Auf dem ersten Halswirbel, dem Atlas sitzt der Kopf mit 5-6 Kg bei einem Erwachsenen. Eine Wirbelverschiebung des Atlas ist gar nicht so selten, auch weitere verschobene Wirbel können vorhanden sein. Die Wirbelfehlstellung kann sich bis zur Lendenwirbelsäule erstrecken, dann auch Beckenschiefstand kann vorhanden sein sowie eine Beinlängendifferenz und dadurch auch Auswirkungen auf Knie- und Fussgelenke. Aber auch der umgekehrte Weg mit Fehlstellungen von Gelenken von unten oder der Mitte (Beckenbereich) bis nach oben zum ersten Halswirbel dem Altas ist möglich.

 

Der Atlas selbst kann horizontal auf eine Seite mehr verschoben sein sowie vertikal auf einer Seite höher und auf der anderen Seite tiefer und auch leicht auf einer Seite nach Richtung Zähne und auf der anderen Seite Richtung Schädelbasis gedreht sein. Hier gibt die manuelle Untersuchung Auskunft.

 

Bereits bei einer nur geringen Abweichung der Atlasposition von der anatomisch-physiologisch vorgesehenen Position, hat das Auswirkungen auf das Skelett, den Muskelapparat, das Kreislaufsystem, das neurovegetative System und generell auf den ganzen Körper. Diese Verschiebung kann schon seit Geburt vorhanden sein (auch bei einem Kaiserschnitt) und sich durch Traumata wie z.B. ein Schleudertrauma noch zusätzlich verschlimmern. Aber auch aufgrund einer statischen Belastung (ungünstige Dauerhaltung), die permanent auf den Halte- und Stützapparat einwirkt! Wenn diese Belastung ständig ungleichmässig und einseitig ist, bilden sich Haltungsschäden heraus und können sich manifestieren. Kontinuierlicher Druck auf Nerven und Blutbahnen führen zu einer ganzen Reihe von Dysfunktionen.

 

Ein verschobener Atlas lässt den Schädel nicht mehr senkrecht über der Wirbelsäule liegen. Aufgrund dieser Situation verschiebt sich der Schwerpunkt des Körpers und so entsteht ein Ungleichgewicht von Kopf bis Fuss, mit Muskeln, Bindegewebe, Skelett Dysfunktionen als Folge.

 

Selbst wenn der Schädel auf einem nicht waagerechten Atlas aufliegt, müssen die Augen ihre horizontale Ausrichtung beibehalten. Als Konsequenz, sind die Bänder und Muskeln des sub-occipitalen Bereichs ständig unter Anspannung, im stetigen Versuch die Schiefauflage des Kopfes zu kompensieren und damit dessen horizontale Ausrichtung wieder herzustellen; als Folge davon verkrümmt sich die ganze Wirbelsäule.

 

Es kommt zu einer statischen Fehlhaltung, wobei eine Körperhälfte mehr belastet wird als die andere. Das ist auch der Grund, weshalb die Schmerzen häufig nur auf einer Seite auftreten. Dieses Ungleichgewicht ist mit Hilfe zweier Waagen messbar, die eine Gewichts-Differenz von bis zu 20 kg zwischen dem einem und dem anderen Bein zeigen können.

 

Je nach Art und Weise der Atlasfehlstellung kann sich die physiologische Kyphose oder Lordose der Wirbelsäule übermässig verstärken, abflachen oder andererseits ganz verschwinden.Diverse Beschwerden im ganzen Körper können aufgrund der Atlasfehlstellung auftreten.

 

Symptome können z.B. sein, Gelenkschmerzen, Schwindel, Depressionen, Bluthochdruck, Verdauungsstörungen und viele andere Leiden.

 

Die Lösung der Atlasfehlstellung kann mit einer manuellen Behandlung mit entsprechenden Techniken behandelt und korrigiert werden. Dank meiner zertifizierten Dorn Methode, Triggerpunkt Methode und weitere Methoden der manuellen Medizin, stehen mir verschiednen Möglichkeiten zu Verfügung. Auch die auslösenden Zusammenhänge versuche ich zu finden um so ganzheitlich den Heilungs- und Regenerationsprozess nachhaltig zu fördern.

 

Wenn Sie eine umfassende Atlasfehlstellung-Korrektur möchten, rufen Sie mich an Tel. 041 210 10 76 oder verwenden das Kontaktformular.

 

Hans Peter Exer

Dipl. Naturheilpraktiker