Beckenschiefstand

 

Beckenschiefstand

Vom Becken ziehen die grössten Muskeln in alle Richtungen. Sie sind darauf bedacht, jede Disbalance auszugleichen, zwischen oben und unten, vorne und hinten und auch links und rechts.

 

Wenn nun ein Muskel sich zusammenzieht und verspannt, kann der verkürzte Muskel keine vernünftige Arbeit mehr leisten. Da er irgendwo an einer festen Stelle (Knochen, Faszie) angewachsen ist, zieht er diese Struktur zu sich hin. Auf der anderen Seite des Knochens agiert aber ein Gegenmuskel. Der musste dem stärkeren, kürzeren Muskel nachgeben und kann nicht verhindern, selbst in die Länge gezogen zu werden. Dieser Muskel, das „Opfer“, schmerzt. Er erhält üblicherweise Zuwendung in Form von Massagen, Salben, Verbänden, Spritzen usw. Der „Täter“, der gezogen hat, bleibt meist unbemerkt.

 

Ein Beckenschiefstand kann durch die Verkürzung verschiedener Muskelgruppen hervorgerufen werden und seinerseits zu unterschiedlichen Problemen führen. Aber Muskeln verspannen nur in geringem Masse. Die ganze Konstruktion wird von dem Faszien gehalten; von den Bändern, Sehnen, Kapseln. Hier sitzen auch die zahlreichen Schmerzrezeptoren. Diese myofaszialen Leitbahnen lassen sich durch den ganzen Körper verfolgen. Sie zeigen den Weg der höchsten Belastung. So ist es fast normal, dass beim Beckenschiefstand nicht nur einen Schmerzort angegeben wird. Die Hauptschwachstelle wird im Beckenbereich sein und von hier ausstrahlen. Hier in der Nähe sind auch meist die „Täter“ zu finden. In wenigen Therapiesitzungen suche ich nach ihnen und behandle sie.

 

Ein Beckenschiefstand kann sich verschieden äussern z.B. kann eine Hüftschaufel nach rechts abkippen und nach hinten oder vorne rotiert, und das Kreuzbein kann diese Dhreungen mit machen und der Rest des Bewgngsapparates.

 

Wenn Sie eine bewährte umfassende und nachhaltige Behandlungs-Methode möchten, rufen Sie mich an Tel. 041 210 10 76 oder verwenden das Kontaktformular.

 

Hans Peter Exer

Dipl. Naturheilpraktiker