Fibromyalgie

Fibromyalgie

Die Fibromyalgie ist mit der konventionellen Medizin kaum behandelbar. Forschungen im Bereich der Faszien (Bindegewebe) des Muskel-Sehnen-Systems, bestätigten die naturheilkundliche These dass das Bindegewebes in 90% der Fälle ursächlich beteiligt ist.

 

Die Fibromyalgie definiert sich durch belastungsabhängige chronische Schmerzen im Bewegungsapparat, vor allem Muskulatur und ihren Sehnenansätzen und an den Gelenken, die von der Lokalisation her wechseln, oft nicht fassbar sind. Die Schmerzen bessern sich anfangs in der Bewegung, dann aber verschlechtern sie sich wieder.

 

Organisch sind Menschen, die unter Fibromyalgie leiden, gesund. Genau das macht das Erkennen der Krankheit ja so schwierig. Doch die Betroffenen leiden unter schlimmen Schmerzen am Rücken, an Armen, Beinen und am Bauch. Der Krankheitsverlauf ist langsam. In seinem Hergang werden die Patienten von Rückenbeschwerden, Depressivität, Müdigkeit und Erschöpfung begleitet. Angstzustände, Schlafstörungen sowie Antriebsschwäche, verminderte Stresstoleranz, funktionelle Herzbeschwerden, Verstopfung oder Durchfall, schmerzhafte Blasenentleerung und Menstruationsschmerzen.

 

Es sind deutlich mehr Frauen als Männer betroffen. Am häufigsten kommt Fibromyalgie bei Frauen nach den Wechseljahren vor. Fibromyalgie ist ein Krankheitsbild mit zunehmender Häufigkeit.

 

Das Feststellen der Diagnose Fibromyalgie ist recht schwierig. Röntgenbilder sowie Laborwerte sind unauffällig – somit ist die Diagnoseerstellung recht schwer und kann nicht immer sichergestellt werden. Sieben bis neun Jahre dauerte es in der Vergangenheit, bis Betroffene die richtige Diagnose erhielten, heute braucht es drei bis fünf Jahre. Immer noch eine quälend lange Zeit. Umso wichtiger ist es, dass Patienten nicht lockerlassen und ihrem Arzt detailreich alle Beschwerden schildern, und das können durchaus zahlreiche sein:

 

  • spontane Schmerzen in der Muskulatur, im Verlauf von Sehnen und Sehnenansätzen,
  • die über mindestens drei Monate an drei verschiedenen Regionen vorhanden sind
  • Druckschmerzhaftigkeit der „Tender Points“ begleitende vegetative und funktionelle Symptome
  • Schlafstörungen, Müdigkeit, Erschöpfung
  • Kopfschmerzen/Migräne
  • kalte Hände/Füsse trockener Mund
  • Hyperhidrosis (übermässige Schweissproduktion) Kreislaufbeschwerden, Schwindel
  • gastrointestinale Beschwerden (Magen-, Darmbeschwerden) Globusgefühl, funktionelle Atembeschwerden
  • Missempfindungen („Kribbeln“)
  • Menstruationsbeschwerden
  • Blasenbeschwerden (entleeren und auch Harn halten)

 

Entscheidend ist, dass andere Krankheiten mit ähnlichen Symptomen ausgeschlossen werden, etwa rheumatische Erkrankungen oder eine Schilddrüsen-Fehlfunktion. Laboruntersuchungen des Blutes sind dabei unerlässlich.Das chronische Erschöpfungssyndrom weist viele Parallelen auf zu Fibromyalgie.

 

Im Jahr 1990 definierte das ACR die Kriterien eines Fibromyalgie Syndroms, um eine Abgrenzung zu entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und Arthrosen zu ermöglichen. Wenn eine Person angab mehr als drei Monate Schmerzen in mehreren Körperregionen zu haben und bei Druck auf mindestens 11 von 18 definierten Tenderpoints Schmerzen angab lag ein Fibromyalgie Syndrom vor. Das Problem: Die Kriterien von 1990 waren ursprünglich nie zur Diagnose des Fibromyalgie-Syndroms gedacht gewesen, sondern nur zur Klassifikation. „Sie sind aber in der Folgezeit als diagnostische Kriterien verwendet worden“, erklärt PD Dr. med. Winfried Häuser, Mitautor der aktuellen Studie und Ärztlicher Leiter des Schwerpunktes Psychosomatik des Klinikums Saarbrücken gegenüber Medscape Deutschland. „Selbst für Rheumatologen ist die Untersuchung der Tenderpoints nicht einfach, zwei Untersucher können dabei durchaus zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen“, sagte Häuser. „Die Intensität des Daumendruckes etwa ist in der klinischen Praxis nur sehr schwer standardisierbar.“ Und wenn bei Ihnen nur "10 Tender Points" schmerzhaft sind" haben Sie dann kein FMS? Die aktualisierte Empfehlung des ACR für Ärzte lautet deshalb, die Tenderpoints nicht mehr zu hinzuzuziehen, sondern die Diagnose ausschliesslich auf anamnestische Angaben des Patienten zu stützen. Fazit: Die Tender Points können als zusätzliche Diagnosekriterien herangezogen werden, sollten aber keinen allzu grossen Stellenwert mehr haben!

 

Die konventionelle Therapie reduziert sich therapeutisch auf Schmerzmedikation (diese Schmerzmittel lindern nur ein wenig) und Antidepressiva (Amitriptylin, Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer SSRI). Damit fühlt sich ein Patient unverstanden.

 

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Hans Peter Exer

Dipl. Naturheilpraktiker