Heuschnupfen


Heuschnupfen

Heuschnupfen was ist das?

Heuschnupfen betroffene reagieren allergisch auf die Pollen von Bäumen, Gräsern und Pflanzen. Es handelt sich dabei um eine Überreaktion des Immunsystems. Beim ersten Kontakt mit Pollen reagiert es fälschlicherweise wie bei Keimen oder Viren und bildet Antikörper gegen die Pollen. Umweltbelastungen wie Aluminium im Feinstaub in der Luft verstärken die Antikörperbildung des Immunsystems. Sind die Antikörper erst einmal gebildet, schlagen sie immer wieder zu, wenn Pollen in den Körper eindringen. Dabei wird der Botenstoff Histamin freigesetzt. Er sorgt dafür, dass sich die Blutgefässe erweitern. Dadurch rötet sich die Haut und beginnt zu jucken. Durch Kratzen und Reiben verstärkt sich die Schwellung, und es entsteht eine Entzündung. Die meisten Menschen sind allergisch auf Gräser- und Baumpollen. Diese sind vielkleiner und leichter als die Pollen der Blütenpflanzen. Der Wind verbreitet sie deshalb über weite Distanzen.


Ursachen für Heuschnupfen

Die Entwicklung des Immunsystems ist mit dem 8. Lebensjahr abgeschlossen, gab es davor Entwicklungsstörungen des Immunsytsems, fürt dies zu Immunschwäche und begünstigt allergische Reaktionen.

Die angeborenen Immunschwäche gibt es auch, wenn schon bei den Eltern die Entwicklung des Immunsystems gestört gewesen war.

Das von mir erschienen Fachbuch Repertorium der Krankheitsursachen enthält einige intersannte Thesen und Fakten als Ursachen.


Je nach Jahreszeit herrschen andere Pollen vor:

  • Im Frühling sind das Birke, Erle, Haselstrauch, Ulme und Weidenkätzchen
  • Im Sommer Gräser- und Getreidepollen
  • Im Herbst Blumen und Kräuter wie Astern (Korbblütler) und Beifuss


Symptome

Häufige Symptome, die von Betroffene berichtet werden sind:

  • Verstopfter Nase oder stark wässriger Schnupfen
  • Heftige Niesattacken
  • Jucken und Beissen der Nase und der Augen
  • Entzündete und gerötete Augen
  • Fiebergefühl
  • Müdigkeit und KopfschmerzenEtagewechsel der Symptome


Langfristig unbehandelte Pollenallergien können zu einem sogenannten Etagenwechsel führen; d.h. die Erkrankung wandert von den oberen Atemwegen in das Bronchialsystem und kann sich so zu einem allergischen Asthma entwickeln.


Bei Kinder und Jugendliche sich neben Asthma auch Wachstumsstörungen entwickeln. Sie sind in der schlimmsten Phase des Heuschnupfens nicht mehr richtig leistungsfähig und bekommen dadurch in Schule und Ausbildung Probleme.


Im Erwachsenenalter entwickeln sich zusätzlich Kreuzallergien aufbestimmte Nahrungsmittel. Der Grund: Die Nahrungsmittel bestehen aus ähnlichen Eiweissen, auf die das Immunsystem reagiert.Kreuzallergien Die Kreuzallergien sind bekannt zwischen:

  • Baumpollen und Äpfeln, Aprikosen, Baumnüssen, Birnen, Currygewürzen, Haselnüssen, Kirschen, Kiwis, Mandeln, Peperoni, Pfirsichen, Sellerie.
  • Gräserpollen und Erdnüssen, Getreide, Hülsenfrüchten, Kartoffeln, Melonen, Soja, Tomaten.
  • Beifuss und Anis, Basilikum, Dill, Estragon, Fenchel, Kamille, Rüebli, Paprika, Peterli, Sellerie. Obst, Gemüse und Getreide, auf die man nicht verzichten kann oder will, muss man vor dem Essen kurz aufkochen oder für rund zwei Wochen einfrieren. Dadurch wird das Allergen zum Teil oder sogar ganz zerstört. Bei Sellerie gelingt dieser Trick aber nicht oder nur zum Teil.

 

Differenzialdiagnose

Hausstauballergie löst eine ganzjährige Krankheit aus.


Schulmedizinische Therapie

Es gibt eine Reihe von Medikamenten zur Unterdrückung der Symptome des  Heuschnupfens, z.B. Antihistaminika, Cortison oder Medikamente zur Abschwellung der gereizten Schleimhäute. Sie alle lösen das Problem nicht auch die Ursache wird nicht behandelt. Diese medikamente haben auch Nebenwirkungen. Selbst bei der Therapiemethode Desensibilisierung des Immunsystems, kann es zwar zu schwächeren Symptomen kommen aber auch zu einer Verlagerung der Allergie. 


Leiden Sie unter Heuschnupfen? Und jetzt?