Schmerztherapie

 

Schmerztherapie

 

Bei der Schmerzbehandlung ist die Spitzenmedizin längst in eine Sackgasse geraten. Die

vielen Therapiemethoden weisen auch ungenügende Erfolg auf, da das Wesen der Schmerzentstehung nicht genügend berücksichtigt wird.

 

Ganzheitliche Schmerztherapie

Zu beginn der Behandlung hat sich die ausführliche Besprechung bewährt, dann die Schmerzdiagnostik und die nachfolgende ganzheitliche Behandlung.

Dazu liefern möglichst alle bedeutsamen vorangegangenen Befunde (bildgebende Verfahren, objektive Messmethoden) sowie Befundberichte der Vorbehandlungen, erste Hinweise auf die der Schmerzsymptomatik möglicherweise zugrundeliegenden Auslöse- und Aufrechterhaltungsfaktoren – z.B. Funktionsstörungen des muskuloskelettalen Systems (Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke) oder krankhafte Veränderungen des Nervensystems (z.B. Polyneuropathie oder neurologische Veränderungen nach Hirninfarkt oder Stoffwechselstörungen, z.B. rheumatoide Prozesse, Zuckerkrankheit).

 

Für die Besprechung habe ich einen Schmerzfragebogen entwickelt, diesen erhalten Sie nach Terminvereinbarung.

 

Wenn wir die Liste der chronischen Schmerzen durchgehen und die Störungen durch innere Organe nicht berücksichtigen, wie zum Beispiel Niereschmerzen oder Gallenblaseschmerzen, und auch die Schmerzen bei Krebsgeschwüren ausser acht lassen, so muss auffallen, dass alle sonstigen chronischen Schmerzen mit dem Bewegungsapparat zu tun haben. Nach eingehender Analyse zeigt sich auch eine durchgehende Gemeinsamkeit. Sie treten nur dann auf, wenn Muskeln verspannt und Sehnen verkürzt sind, durch Fehlstellung, Überlastung und Inaktivität.

 

Reich ausgestattet sind sie mit Schmerzrezeptoren, die Sehnen, Kapseln und Bänder, die alle Gelenke fest umgeben und dafür sorgen, dass wir nicht auseinander fallen. Dieses kollagene Bindegewebe fängt in dem Moment an zu schmerzen, in dem der Punkt überschritten ist, an dem es sich frei und elastisch gegeneinander bewegen kann. Das passiert wenn das Bindegewebe Wasser verliert, aus trocknet, sich zusammen zieht und schnürt somit das umliegende Gewebe ein. In diesem Milieu können sich vermehrt Toxine anreichern, der normale Austausch zwischen den Zellen ist gestört und der Stoffwechsel innerhalb der betroffenen Zellen eingeschränkt. Oft sind es Gelenke, die betroffen sind (Knie, Hüfte), manchmal sind es Nerven und Gefässe, die einfach abgequetscht werden und in vielen Arealen merkwürdige Schmerzmustern erzeugen (Kopf, Arm).

 

Die Ursache für den Wasserentzug aus dem Bindegewebe kann vielfältig sein. Verletzungen, chirurgische Narben, Entzündungen, Fehlernährung, Ermüdung, Stress, Traumata und vieles mehr. Zahlenmässig kommt die grösste Bedeutung für die Schmerzentstehung den Muskeln zu. Bei Inaktivität verkürzen sich die Sehnen, aber bei einseitiger Überanstrengung tun sie das auch.

 

Oft kommen mehrere Faktoren als Auslöser zusammen. Umgekehrt ermöglicht das Wissen darüber einen differenzierten, individuellen Therapieansatz.

 

Beispielsweise Schmerzen im Gesäss oder dem Bein entlang bei einer Ischialgie, sind die Folge von Muskel-Bindegewebeverspannungen im Rücken oder Gesäss sein. Werden diese Verspannungen gelöst werden, dann geht auch der Schmerz weg.

 

Rheumaschmerzen können auch infolge von Zahnherden in avitalen Zähnen auftreten, werden nun Zahnherde ausfindig gemacht und saniert, dann verschwinden auch die Rheumaschmerzen.

 

Die naturheilkundliche Schmerztherapie ist weitgehend unbekannt. Schmerzgeplagte greifen schnell zu schmerzstillenden Medikamenten, welche Nebenwirkungen haben u.a. für Magen und Darm und Immunsystem. Dabei geht es auch anderst. Auch braucht es mit der Zeit eine immer höhere Dosis an Schmerzmedikamenten, es beginnt ein Leben gerichtet nach Medikamenten. Die Schmerztherapie abgesehen von den beschriebenen organischen wie Nierenschmerzen, Gallenblasenschmerzen, Krebsschmerzen oder nach Unfall und Operationen sollte nicht eine rein symptomatische sein, sondern ursächliche.

 

Wenn Sie eine bewährte umfassende und nachhaltige naturheilkundliche Behandlungs-Methode möchten, rufen Sie mich an Tel. 041 210 10 76 oder verwenden das Kontaktformular.

 

Hans Peter Exer

Dipl. Naturheilpraktiker