Irisdiagnostik Ausbildung und Weiterbildung


Irisdiagnostik Fachausbildung 

Die Augendiagnose auch Iridologie oder Irisdiagnostik genannt, ist in der täglichen Arbeit eines Therapeuten eine unschätzbare Hilfe, denn sie gestattet ohne grossartigen Aufwand und Labor- untersuchungen den Patienten in der Gesamtheit seiner Erscheinung zu erfassen.


Das besondere der Augendiagnose ist, das man als Therapeuten aus der Iris einen differenzierten Einblick in das lebende Bindegewebe des Menschen bekommen kann, welches auch die Grundsubstanz oder extrazelluläre Matrix genannt wird.
Anhand dieser Hinweisdiagnose aus dem Auge und einer ausführlichen Gesprächsanamnese kann ein geschulter Augendiagnostiker schon frühzeitig Krankheitsentwicklungen aus Veränderungen der Struktur und Farbe durch genaue Beobachtung der Iris sowie des Irisumfeld erhalten. Dies ermöglicht es nicht nur den Phytotherapeuten und Homöopathen sondern auch den Therapeuten der TCM, Ayurveda und natürlich der Schulmediziner die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten besser zu erkennen, einzuschätzen und zu behandeln.


Wir können das so verstehen, das die Iris ein Reflexfeld darstellt und uns Informationen gibt über genetische Veranlagung (Konstitution), lebensgeschichtlich vererbte Eigenschaften (Disposition) und vererbte oder erworbene Eigenschaften (Diathese) zu bestimmten pathologischen Veränderungen.

Inhalt dieser Ausbildung ist es ein umfassendes Sachverständnis der Irisdiagnostik zu erlangen, so dass das erlernte Wissen in der Praxis direkt anwendbar ist. Es werden die unterschiedlichen Zeichen sowie Struktur und Farbveränderungen der Iris Systematisch und Strukturiert an hochwertigen und umfang- reichen Bildmaterial aus meinen Praxisalltag mit Fallbeispielen vorgestellt. Durch eine genaue Erläuterung der Entstehung von Zeichen und ihr Bezug zu Stoffwechsel- und Organsystemen lernen sie dann deren Bedeutung in der Kombination zu differenzieren und verschiedene Erscheinungsformen in Relation zu setzen.


Themen des Lehrmaterials sind:

  • Geschichte der Irisdiagnostik
  • Grundlagen der Irisdiagnostik
  • Genetik
  • Lymphatische Konstitution
  • Biliäre Konstutition
  • Hämatogene Konstutition
  • Substanzverluste
  • Faltenbildung
  • Pigmentlehre
  • Dispositionen
  • Diathesen
  • Pupillenphänomene
  • Topografie der Iriden
  • Einzelne Organe

  • Stoffwechsel

  • Endokrinologie

  • Immunologie

  • Sklerazeichen

  • Praktisches Skript 120 Seiten mit Bildern zum Lernen und für die Praxis 
  • Bildmaterial 
  • Praktische Fallbeispiele
  • Therapiemöglichkeiten werden erläutert 
  • Wissen und Erfahrungen werden vermittelt
  • Praktische Arbeit mit Lupe und dem Irismikroskope sowie Fotokamera
  • Technik der Augenfotografie


Daten der Irisdiagnostik Ausbildung und Weiterbildung 

  • Modul 1-3, jeweils Freitag und Samstag
  • Zeiten: 9.00-17.00 Uhr
  • Kosten: CHF 420.- (inkl. Skript)
  • Ort: Eisengasse 17, 6004 Luzern
  • Dozent: Hans Peter Exer, Naturheilpraktiker TEN


Anmeldung

  • Es können alle 3 Module gebucht werden oder auch nur einzelne.
  • Kenntnisse in der medizinischen Terminologie sind von Vorteil.
  • Die Ausbildung eignet sich für die praktische Anwendung in der eigenen Praxis für Therapeuten und Therapeutinnen, AugenoptikerInnen, NaturheilpraktikerInnen, Ärzte und Ärztinnen.


Vermittelt wird mit Bildmaterial:

  • Geschichte der Irisdiagnostik
  • Aufbau der Iris
  • Strukturzeichen, Pigmentlehre, Phänomene
  • Iridologische Konstitutionslehre
  • Erscheinungsformen und Bedeutung iridologischer Dispositionen und Diathesen
  • Vorgehen zur Irisanalyse
  • Untersuchungstechniken


Die Teilnehmer/innen erhalten ein praktisches Skript zum jeweiligen Modul am Kurstag.


Die Bestätigung der Grundlagenausbildung Irisdiagnostik können Therapeuten und Therapeutinnen beim EMR und ASCA als Weiterbildungsnachweis einreichen.