ADHS/ADS


ADHS / ADS

Das Buch „Struwwelpeter“, von H. Hoffmann 1845 beschreibt sehr schön ein hyperaktives Kind, das heute wohl die Bezeichnung "ADHS-Struwwelpeter" heissen würde.


Was ist ADHS?

ADHS ist die Abkürzung für Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung. ADHS ist eine seit der Kindheit bestehende Störung der Konzentration und Daueraufmerksamkeit, durch Störungen der Impulskontrolle und der emotionalen Regulation, sowie fakultativ durch motorische Hyperaktivität bzw. Unruhe.


Was bedeutet ADS?

ADS = Aufmerksamkeits-Defizit-Störung (ohne Hyperaktivitätsstörung).


Häufigkeit

Die Häufigkeit von ADS/ADHS unter Kindern und Jugendlichen beträgt etwa 6 bis 7 %.  Sie gelten heute als häufigste Erkrankungen bei Kinderärzten und Psychiatern. Jungs sind merklich häufiger betroffen als Mädchen. Verlaufsstudien haben gezeigt, dass bei 40 bis 80 % der diagnostizierten Kinder auch in der Adoleszenz die Störung fortbesteht und mindestens in einem Drittel der Fälle auch noch im Erwachsenenalter ADS/ADHS-Symptome bestehen.

 

Diagnose

Kinder kommen häufig bereits mit der Diagnose "AD(H)S", in meine Naturheilpraxis, die nicht unbedingt stimmt! Aber der Stempel ist schnell gesetzt. Anamnese und Verhaltensbeobachtungen bieten die wichtigsten Informationen. Auch ein zusätzliches Gespräch mit Kindern alleine (ohne Eltern) ist oft förderlich. Die meisten Untersuchungen dienen zur Ausschluss-Diagnostik. Erst wenn alle Untersuchungspunkte keine Auffälligkeit ergeben, ist die Diagnose – ADS oder ADHS – zulässig. Entscheidend für die Diagnose ist ein Gesamtbild aus:

    • Bisherige Lebensgeschichte (einschliesslich Familienanamnese).
    • Verhaltensbeobachtung.
    • Entwicklungsgeschichte.
    • Psychologische Tests: sind mit Skepsis zu betrachten. Diese spiegeln oft nicht die Realität wieder, sondern die Testsituation / Motivation des Kindes.
    • Neurologische und körperliche Untersuchung (Labor).
    • Evtl. zur Ergänzung neuro-physiologische Untersuchung.

Ausschliessende Erkrankungen/Faktoren:

  • Hochbegabung.
  • Soziale und familiäre Probleme.
  • Entwicklungsstörungen.
  • Hirnorganische Störungen/Erkrankungen (z.B. Tumor, Verletzungen).
  • Psychische Erkrankungen.
    Neurologische Erkrankungen.
  • Schulprobleme.
  • Folgen von Misshandlung/Vernachlässigung.
  • Schwer belastende Erlebnisse.
  • Schädigung durch Umweltgifte, AB, Impfung, …


Ursachen

Die statistische Auswertung der Haarmineralanalyse von 1257 hyperaktiven Personen hat im Vergleich zu der Norm relevante Unterschiede ergeben (Ph. Horsch, H. Schurgast et al): 34% höhere Aluminiumbelastung, 30% höhere Bleibelastung, 15% höhere Silberbelastung. Es gibt noch weitere Gründe und Faktoren wie Impfungen (DPT, Hexavac), … hormonelle Störungen wie Adrenalin, Alkohol-Embryopathie, Alkohol- oder
Drogenkonsum [während der Schwangerschaft], Amalgam [mütterliche Vergiftungen],
Bisphenol A [Zusatzstoff in Weichmachern], Blei und ähnliche Alltagsgifte [während der Schwangerschaft], Cadmium, E-Stoffe, Formaldehyd [in Impfstoffen], geopathischer Zone, Iod, Lösemittel, Nikotin [während der Schwangerschaft], Orfiril(x), Passivrauchen [=
Tabakrauch], Pestizide [Holzgifte], Phenol, Quecksilber, Zink, Zinn. Die Literaturquellen sind in meinem Buch zu finden.


Therapie

Ritalin und Dexamphetamin

Die Medikamente gegen ADHS - Ritalin® (Wirkstoff: Methylphenidat) und Dexamphetamin - sind in pharmazeutischer Hinsicht dem Kokain ähnlich. D.h. man behandelt hier zwar nach dem Isopathischen Prinzip „Gleiches mit Gleichem“. Aber trotzdem wirken diese Medikamente nicht bei jedem Kind, da sie nicht nach dem Ähnlichkeitsgesetz verschrieben werden. Daneben haben auch diese Medikamente Nebenwirkungen und lösen das Problem nicht.


Die beste Therapie wäre die Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen.

Meine Erfahrung und die vielen positiven Ergenisse der letzten 20 Jahren zeigen eine  ganzheitliche Betrachtung und Therapie der Individualkonstitution unter Berücksichtigung der zugrunde liegenden Ursachen ist wichtig. Körper, Geist und Seele versuchen sich über ihre Äusserungen zu entlasten und zeigen uns was los ist. Wenn wir einfach rein symptomatisch behandeln wie mit Ritalin, lösen wir die Ursache nicht. Auch haben ADHS/ADS Betroffene noch weitere Beschwerden mit sogenannter unbekannter Ursache wie Neurodermitis, Asthma etc. Wenn nun alle Beschwerden für sich behandelt wird, gehen wir schlicht an der Heilkunst vorbei und der Heilung sowieso. Und es kommt zu weiteren gesundheitlichen Problemen durch die unterdrückenden Behandlungen. Wie gesagt das ist meine Erfahrung. Viele Eltern sind einfach überfordert und haben keine Ahnung wie das Problem gelöst werden sollte/kann und suchen meist den einfachsten Weg, mit Folgen für die Gesundheit ihrer Kinder.


Leidet Ihr Kind unter ADHS oder ADS? Und jetzt?