Bluthochdruck


Bluthochdruck (Hypertonie)

Bluthochdruck ist bei uns zu einer Volkskrankheit geworden. Mehr als 80% der über Fünfundsechzigjährigen sind inzwischen davon betroffen. Studien bei Naturvölkern zeigen, dass dort Bluthochdruck praktisch nicht existiert, mit Einbruch eines westlichen Lebensstils aber häufig wird.


Was ist ein Bluthochdruck?

Die Bezeichnung Bluthochdruck (Hypertonie) bezieht sich auf den Druck des Blutes gegen die Wände der Arterien. Bei der Messung des Blutdrucks werden zwei Werte berücksichtigt: 

  • Der höhere Wert bezieht sich auf den systolischen Druck, wenn das Herz sich zum Pumpen zusammenzieht und der Druck am stärksten ist.
  • Die niedrige Zahl ist der diastolische Druck, der besteht, wenn das Herz zwischen den Schlägen entspannt. Dann ist der Druck am geringsten.


Gemäss Weltgesundheitsorganisation (WHO) besteht Bluthochdruck, sobald der Druck, mit dem das Blut durch den Körper gepumpt wird, den Wert 160/90 übersteigt. Als normaler Blutdruck gelten Werte zwischen 100/70 und 140/90. Alles, was darüber hinaus geht sollte gründlich untersucht werden.


Welche Ursachen gibt es für Bluthochdruck?

Der essenzielle bzw. primäre Bluthochdruck ist die wichtigste und häufigste Ursache (über 80% der Fälle). Die eigentliche körperliche Ursache ist schulmedizinisch unbekannt. Experten nehmen an es handle sich um eine Überaktivität des Sympathikusnerv v.a. hormonell bedingt, aber auch psychosozialer Stress, Übergewicht, Rauchen, Ungünstige Ernährung mit zuviel tierischem Eiweiss, tierischem Fett, zuwenig Gemüse und Obst, Alkoholkonsum, Bewegungsmangel. Meist summieren sich diese Faktoren, deshalb ist Bluthochdruck weniger eine Krankheit, sondern ein Symptom für eine Überforderung des Körpers.


Der sekundäre Bluthochdruck ist die Folgeerscheinung einer anderer Erkrankung wie beispielsweise Nierenfunktionsstörungen, Herzerkrankung, Blutgefässerkrankung (Arteriosklerose) oder hormonelle Erkrankung, um nur einige zu nennen.


Welche Symptome treten bei Bluthochdruck auf?

  • Der Bluthochdruck muss keine Symptome hervorrufen.
  • Manche Menschen klagen jedoch über Kopfschmerzen, Nasenbluten, Herzklopfen, Sehstörungen, Schwindel, Brustschmerzen, Müdigkeit und Kurzatmigkeit.
  • Bei hohem Blutdruck besteht ein erhöhtes Risiko für Herzgefässkrankheiten, Herzinfarkt und Schlaganfall. 


Wie wird Bluthochdruck behandelt?

Zu unterscheiden ist die naturheilkundliche und schulmedizinische Behandlung.

Zur schulmedizinische Behandlung werden Medikamente verschiedener Wirkstoffgruppen eingesetzt:

  • Diuretika Medikamente, die entwässern, aber auch Salze ausschwemmen.
  • Betarezeptorenblocker Medikamente, die einen Blutdruckanstieg verhindern.
  • ACE-Hemmer Medikamente, die hemmend auf die Blutdrucksteigernde Hormone wirken.

Aber bei etlichen der Patienten schlagen diese Medikamente nicht an, die Betroffenen sind Therapieresistent, andere leiden unter Nebenwirkungen.


Es gibt eine Fülle naturheilkunder Therapieansätze, deren Wirksamkeit wissenschaftlich untermauert ist. Natürlich muss man hier individuell vorgehen und eine ganze Reihe von möglichen Ursachen und Faktoren berücksichtig wie Lebensweise, Ernährung, Genetik, Individualkonstitution. Dazu gehört auch eine ganzheitliche Beratung und Behandlung der zugrunde liegenden Ursachen und Faktoren.   


Leiden sie unter Bluthochdruck (Hypertonie)? Und jetzt?