Beckenschiefstand


Beckenschiefstand

Bei einem Beckenschiefstand steht ein Hüftgelenk etwas höher als das andere. Nach aktuellen Untersuchungen hatten von 1600 Probanden 90% einen Beckenschiefstand.

Oft macht sich ein Beckenschiefstand gar nicht bemerkbar, aber er kann auch Beschwerden wie Nacken- und Rückenschmerzen auslösen. Langfristig kann es aufgrund der stärkeren Belastung von Wirbelsäule und Bandscheiben zu Folgeschäden kommen – daher ist es ratsam, der Fehlstellung frühzeitig entgegenzusteuern.


Was ist ein Beckenschiefstand?

Oft handelt es sich hierbei oft nur um einen geringen Schiefstand von wenigen Millimetern. Der menschliche Bewegungsapparat kann kleine Ungleichgewichte meist ohne Probleme ausgleichen. Daher kommt es bei einem geringen Schiefstand in der Regel zu keinen Beschwerden und die Betroffenen wissen oft nicht einmal, dass ihr Becken minimal schief steht. 


Erst wenn es sich um eine deutliche Fehlstellung von mehr als ein paar Millimetern handelt, entstehen Beschwerden und unter Umständen auch Folgeschäden.


Ein Beckenschiefstand kann sich verschieden zeigen, beispielsweise kann eine Beckenschaufel nach rechts abkippen und nach hinten (siehe Bild) oder vorne rotiert sein, und das Kreuzbein kann diese Drehungen mit machen, sowie der Rest des Bewegungsapparates wie Wirbelsäule und Beine. Vom Becken ziehen Muskeln in alle Richtungen. Sie sind darauf bedacht, jede Dysbalance auszugleichen, zwischen obern und unten, vorne und hinten, links und rechts. Dadurch gibt es Muskelverspannungen, die zu weiteren Beschwerden führen.


Beschwerden durch einen Beckenschiefstand

Dazu gehören in erster Linie Schmerzen, die sich fast am gesamten Bewegungsapparat zeigen können, da das Becken eine zentrale Stelle im menschlichen Bewegungsablauf darstellt.

  • Rückenschmerzen 
  • Nacken- und Kopfschmerzen
  • Schulterschmerzen
  • Knieschmerzen
  • Sprunggelenkschmerzen
  • Fehlstellungen der Wirbelsäule (Skoliose)
  • Bandscheibendegeneration und Bandscheibenvorfall
  • Haltungsschäden der Wirbelsäule
  • Zahn- und Kieferschmerzen.
  • Gelenkschmerzen (Schulter, Hüfte, Knie, Sprunggelenk)
  • Schmerzen im Oberschenkel


Wird der Beckenschiefstand nicht behandelt, verstärken sich die Beschwerden in der Regel noch.


Wie erkennt man einen Beckenschiefstand?

Bei der körperlichen Untersuchung erkenne ich als erfahrener Naturheilpraktiker mit Fachbereich Manuelle Medizin einen Beckenschiefstand oft bereits bei einer kurzen Untersuchung. 


Leiden Sie unter diesen Beschwerden? Und jetzt? Wäre es nicht ein Versuch wert einen anderen Weg zu gehen?