Cholesterinwert erhöht


Cholesterinwert erhöht (Hypercholesterinämie)



Der Cholesteringehalt des menschlichen Körpers beträgt etwa 140 g. Davon befinden sich bis zu 37 g Cholesterin in der Gehirnsubstanz. In unserem gesamten Blut zirkulieren dagegen nur 7% des gesamten Cholesterins.


Verschiedene Studien legen offen das Cholesterin für den menschlichen Körper und seine Gesundheit von grosser Bedeutung ist.


Unser Gehirn benötigt Cholesterin für Myelin (einer fetthaltigen Isolationshülle) welches zu 100% aus Cholesterin besteht!


Cholsetrin wird auch für den Zellstoffwechsel und als Grundsubstanz zur Produktion für Hormone benötigt.


95% des männlichen Sexualhormons Testosteron, 95% des weiblichen Sexualhormons Östrogen, Progesteron sowie 95% des Hormons Adrenalin werden in unserem Körper von Cholesterin gebildet! Wenn beispielsweise die Adrenalin-Drüsen erschöpft sind, dann produziert man zu wenig Cholesterin. 90% des Cholesterin für den täglichen Bedarf wird im menschlichen Körper von der Leber produziert, die anderen 10% werden über die Nahrung aus tierischen Produkten aufgenommen wie Butter - Pflanzen enthalten kein Cholesterin.


Bei Blutgefässwandschäden, benützt unser Körper LDL-Cholesterin als Flickmaterial. LDL-Colesterin; englisch; Low-density Lipoprotein, in Deutsch: Cholesterin mit Lipoproteine von geringer Dichte. Dieses LDL-Cholesterin wird zu den Zellen gebracht, während HDL-Cholesterin; englisch High-density Lipoprotein, in Deutsch: Lipoproteine hoher Dichte zurück zur Leber transportieren wird, wo es wieder verwendet oder zerlegt wird.


LDL-Choletserin gilt als schlechtes Cholesterin und HDL-Cholesterin als gutes, weil das Cholesterin sich im Körper ansammeln und an den Gefässwänden ablagern kann, wenn zuviel LDL und zuwenig HDL vorliegt.


Während Cholesterin noch immer weitestgehend verteufelt und der unkritische Einsatz von Statinen stark promotet wird, verdichten sich die Hinweise, dass ältere Menschen mit den niedrigsten LDL‑Spiegeln das höchste Alzheimer-Risiko und haben.1


Zahlreiche frühere Arbeiten und auch eine aktuelle populationsbasierte Studie an fast 4.000 über 50‑Jährigen in China kommen ebenfalls zu diesem Ergebnis. In der Demenz-Kohorte waren signifikant mehr Teilnehmer mit niedrigem Gesamt- und LDL-Cholesterin als in den Gruppen ohne Demenz.2


Andere Studien kamen sogar zu dem Schluss, dass Cholesterin das Gehirn schützen könnte. So gingen Cholesterinwerte im hochnormalen Bereich bei über 65‑Jährigen mit besserer kognitiver Leistung einher.1


Schulmedizinische Therapie

Bei erhöhtem Cholesterspiegel werden spezielle Medikamente, die den Cholesterinspiegel senken verschrieben. Statine sind die am häufigsten verschriebenen Cholesterinsenker. 


Statine unterdrücken die Cholesterin-Synthese, dezimieren im Gehirn Coenzym Q10 und Neurotransmitter-Vorstufen und verhindern eine adäquate Zufuhr von essentiellen Fettsäuren und fettlöslichen Antioxidantien zum Gehirn, indem sie die Produktion des unverzichtbaren Transportmoleküls LDL hemmen.3


Eine weitere Nebenwirkung ist das durch Cholesterinsenker dem Körper das Flickmaterial für die Blutgefässe entzogen wird, dadurch werden die Blutgefässe brüchig und es kann zu Blutungen kommen. Das Problem ist dann nicht das Cholesterin, sondern die Adern. Die Adern müssen Nährstoffe wie Antioxidantien haben damit sie wieder heilen. Wenn man die Adern heilt sinkt auch der Cholesterinspiegel und die Adern werden wieder freier, weil der Körper das überschüssige Cholesterin wieder abbaut.


Naturheilkundliche Behandlung

Meine Aufgabe als Naturheilpraktiker ist es grundsätzlich nicht die Pharmaindustrie zu bekämpfen, sondern zu heilen mit den Kräften der Natur ohne langfristige Nebenwirkungen für die Gesundheit.

Es liegt im Grunde an jedem selber seinen gesunden Menschenverstand einzusetzen und sich zu informieren über Vor- und Nachteile von Behandlungsmethoden, und deren effektivität sowie den Laborreferenzwerten von einzelnen Substanzen in unserem Körper, und wie diese Referenzwerte zustande gekommen sind, und ob diese so stimmen.  


Quellen

1.  Statin Use Linked to Dementia. Mercola.com Available at: http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2018/11/20/statin-dementia-risk.aspx. (Accessed: 5th December 2018)

2.  Zhou, F. et al. High Low-Density Lipoprotein Cholesterol Inversely Relates to Dementia in Community-Dwelling Older Adults: The Shanghai Aging Study. Front. Neurol. 9, (2018).

3.  How Sugar Harms Your Brain Health and Drives Alzheimer’s Epidemic. Mercola.com Available at: http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2014/07/24/sugar-brain-function.aspx. (Accessed: 5th December 2018)