Herpesinfektion


Herpesinfektion

Einleitung

  • Beide Herpes simplex Viren (HSV) Typ 1 und Typ 2 können Lippenherpes (Herpes labialis) und Genitalherpes (Herpes genitalis) verursachen.
  • Die Durchseuchung der Bevölkerung mit Herpes-simplex-Viren ist relativ hoch, wobei etwa 80 bis 90% mit HSV Typ 1 (HSV-1) und 20 bis 30% mit HSV Typ 2 (HSV-2) kontaminiert sind. Nur bei 20 bis 40% der Betroffenen wird die Erkrankung durch entsprechende Bläschen auf der Haut sichtbar. Typische Eruptionen an Lippe und Nase (Herpes labialis, Herpes nasalis) werden durch HSV-1 verursacht, während in 70 bis 80 % aller Fälle der HSV-2 und in 20-30 % der Fälle durch HSV-1 für die Infektionen im Genitalbereich verantwortlich sind.
  • Lippenherpes wird allgemein auch als Fieber- oder Lippenbläschen bezeichnet.
  • Das Herpes simplex Virus ist mit dem Herpesvirus verwandt, das Windpocken und Gürtelrose hervorruft.
  • Ein wichtiges Merkmal des Herpesvirus ist die Fähigkeit, latente Infektionen in den Neuronen sensorischer Ganglien zu entwickeln, welche die Infektionsstelle innervieren. Der chronisch rezidivierende Herpes kann sich spontan oder unter verschiedene Faktoren wie Fieber, Traumata, Stress und klimatische oder hormonelle Veränderungen reaktivieren und wiederkehrende Infektionen an der Stelle, an der er erstmals auftrat, verursachen.
  • Herpes-simplex-Viren Erkrankungen sind für Gesunde meist harmlos, aber können bei Immunsupprimierten jedoch zu lebensbedrohlichen systemischen Infektionen führen.


Symptome

  • Anfangs als Vorbote verspürt man meist ein Kribbeln, Prickeln oder Brennen später bilden sich Bläschen, aus dem Eiter austreten kann. Eine akute Herpesinfektion ist äusserst ansteckend.
  • Die Bläschen zeigen sich gerne an den Lippen, rund um den Mund, Nase und mitunter an den Augen.
  • Herpesbläschen können extrem schmerzhaft sein. Normalerweise heilt eine Herpesinfektion innerhalb von 10-21 Tage wieder ab. Aber während dieser Zeit sind sie eben da, die nervigen, schmerzhaften und vor allem sehr ansteckenden Bläschen.


Komplikationen

  • Wenn der Herpes Simplex Virus Infektion die Ursache ist ist unbedingt Hygiene wichtig um die Übertragung auf ander Schleimhäute wie Nase und v.a. Augen zu vermeiden, da Herpes Simplex Viren u. a. die Hornhaut schädigen können.
  • Bei Säuglingen kann eine Herpes-simplex-Virus-1 (HSV-1) eine tödliche Enzephalitis (Gehirnentzündung) verursachen. Herpesinfektionen sind mit 20% der Fälle eine der Hauptursachen für eine Enzephalitis.


Ursachen

Es gibt mehrere Ursachen, diese werden bei der Anamnese-Besprechung abgeklärt bei mir in der Praxis und entsprechend therapiert.


Schulmedizin

Zur Therapie der Herpes-Viren werden von der Schulmedizin sogenannte Virusstatika wie Aciclovir eingesetzt. Sie hemmen die Vermehrung der Viren. Doch immer häufiger trifft die Infektion Menschen, deren Immunsystem schwer gestört ist, da werden andere Massnahmen erforderlich. Denn es hat sich inzwischen eine Aciclovir-Resistenz entwickelt. In diesem Zusammenhang sind Naturprodukte von sehr grossem Interesse.


Therapie

Die Therapie richtet sich nach der zugrundeliegenden Ursache. Dazu bietet die Traditionelle Europäische Medizin eine gut verträgliche Behandlung ohne Nebenwirkungen mit natürlichen Mitteln. Dazu wird eine ausfühliche Anamnesebesprechung durchgeführt und naturheilkundliche- und evtl. Laboruntersuchungen durchgeführt. Dann wird entsprechend dem Traditionellen Europäischen Medizinsystem, dei der betroffenen Person ihre individuelle Konstitution bestimmt und ihre humorale Qualitäten. Daraus wird das Therapiekonzept entwickelt.


Leiden Sie unter wiederkehrenden Fieberblasen oder andseren Beschwerden dadurch? Und jetzt? Wäre es nicht ein Versuch wert einen anderen Weg zu gehen?