Histaminintoleranz


Histamin-Intoleranz (HIT)

Histaminintoleranz (HIT)

Einleitung

Histamin ist ein im menschlichen oder tierischen Organismus vorkommender Botenstoff als Gewebshormon und Neurotransmitter. Histamin ist auch im Pflanzenreich und in Bakterien weit verbreitet. Beim Menschen und anderen Säugetieren spielt Histamin eine zentrale Rolle bei allergischen Reaktionen und ist am Immunsystem, d.h. an der Abwehr körperfremder Stoffe beteiligt.


Ursachen für die Histaminintoleranz (Histaminose)

Erworbene oder angeborene nicht immunologische Stoffwechselstörung, zu der vermutlich mehrere körperliche Ursachen und Umweltfaktoren beitragen.

Der körpereigene Botenstoff Histamin kann bei der Betroffenen Person nicht mehr auf dem Sollwert gehalten werden, wenn er übermässig aus Speicherzellen frei gesetzt wird, oder auch zusätzliches Histamin von aussen dazu kommt (Ernährung, Darmflora) und auch wenn der enzymatische Abbau behindert ist.

In der Folge kommt es zur Fehlregulation zahlreicher Körperfunktionen.


Diagnose der Histainintoleranz

Eine zuverlässige Labordiagnostik zur definitiven Diagnose existiert derzeit nicht. Die Verdachtsdiagnose Histamin-Intoleranz wird wie folgt gestellt: Anamnesegespräch mit Symptomtagebuch. Im Gespräch wird geklärt, ob Anzeichen für eine Histamin-Intoleranz bestehen. Ein vom Patienten geführtes Ernährungs- und Symptomtagebuch kann hierbei hilfreich sein. Diagnosekriterien der Histamin-Intoleranz:

  1. Therapiebedürftige Histaminsymptome vorhanden.
  2. Besserung unter Histamin-Auslassdiät.
  3. Absetzen von Histaminliberatoren oder DAO-Hemmer Medikamenten, die der Patient in der Vorgeschichte eingenommen hatte. Das Ersetzen oder Absetzen der unverträglichen Wirkstoffe bringt eine Besserung.   
  4. Besserung durch H1- und H2-Antihistaminika.


Konventionelle Therapie (Schulmedizin)

Antihistaminika. 


Naturheilkundliche Therapie

Die Naturheilkunde hat zum Glück, andere Therapieansätze, Patienten von mir mit Histaminintoleranz berichteten, dass sie durch die Behandlung viel weniger Antihistaminika einnehmen müssen, und dass andere Beschwerden nun auch verschwunden sind oder sich stark gebessert wurden. Das hat noch keine Betroffene mir berichtet durch die reine Behandlung mit Antihistaminika der Schulmedizin.


Leiden Sie unter Histaminintoleranz Und jetzt? Wäre es nicht ein Versuch wert einen anderen Weg einzuschlagen?