Hitzewallungen


Hitzewallungen

Einleitung

Hitzewallungen sind ein plötzliches Hitzegefühl, dass in der Regel im Brustbereich beginnt und nach oben bis in den Kopf steigt. Oft werden sie von Schweissausbrüchen begleitet. Hitzewallungen sind die häufigsten und für viele Frauen auch die unangenehmsten Begleiter auf dem Weg durch die Wechseljahre, mitunter sind auch Männer davon betroffen. Nur etwa ein Drittel bleibt davon verschont. Ein weiteres Drittel leidet mässig, die übrigen schwer unter der „fliegenden Hitze“. Und das über einen langen Zeitraum, nämlich über fünf bis sieben Jahre im Mittel, manchmal noch deutlich länger. Der Therapiebedarf ist entsprechend hoch, die richtige Therapie zu finden allerdings nicht immer einfach.


Symptome

Hitzewallungen können Frauen in den Wechseljahren drei- bis 20-mal am Tag überfallen. Sie dauern einige Minuten an, manchmal auch länger. Oft kündigen sie sich durch ein Druckgefühl im Kopf oder ein diffuses Unbehagen an. Darauf folgen auf- und absteigende Wärmewellen, die den Oberkörper, den Hals und das Gesicht überfluten.

Wenn einen plötzlich eine solche Hitzewelle überrollt, liegt dass daran, dass sich die Blutgefäße plötzlich weiten und die Durchblutung in den äusseren (peripheren) Körperregionen zunimmt. In der Folge rötet sich die Haut, die Hauttemperatur steigt, und den Frauen bricht der Schweiss aus. Später kehrt sich das Ganze dann um: Durch das Schwitzen und den Abfall der Körperkerntemperatur beginnen die betroffenen Frauen nach einer Hitzewallung oft zu frieren.

Die Hitzewallungen werden oftmals von Herzklopfen begleitet. Dies ist aber kein Zeichen einer Herzerkrankung, sondern eine natürliche Reaktion des Kreislaufs. Meist beruhigt sich der Herzschlag schnell wieder. Die Hitzeschübe können auch nachts auftreten und den Frauen den Schlaf rauben. Am Anfang der Wechseljahre sind die Hitzewallungen am häufigsten, danach nehmen sie langsam wieder ab. Nach ein oder zwei Jahren verschwinden sie meist von alleine.


Ursachen

  • Umstellung des Hormonhaushaltes mit verminderter Produktion. Mögliche hormonelle Komponente: Estradiolmangel, Progesteronmangel. Das luteinisierende Hormon (LH) wird von der Hypophyse (Hinanhangdrüse) produziert, um die Ovarien (Eierstöcke) zu stimulieren, damit diese mehr Östrogen, Progesteron oder andere Hormone herstellen. Alles, was den LH-Spiegel erhöht, zu wenig Östrogen, Progesteron und vielleicht sogar Testosteron, erzeugt bei Frauen Hitzewallungen und nächtliche Schweissausbrüche.
  • Östrogenersatz-Therapie z. B. mit Presomen® die seit 1970 zunehmend angewand wird. Das Absetzen von Presomen® ist vergleichbar mit einem Heroinentzung. Die Entzugserscheinungen sind Kopfschmerzen, Hitzewallungen, nächtliche Schweissausbrüche usw. sind die Regel.
  • Schilddrüsen-Überfunktion (Hyperthyreose).
  • Wechseljahre des Mannes durch verminderte Produktion von Testosteron (männliches Geschlechtshormon).
  • Selenmangel
  • Serotoninmangel im Gehirn.
  • Bluthochdruck
  • Allergien
  • Nebennierentumor (Phäochromozytom) 
  • Panikattacken bei Angststörungen 
  • Psychosomatische Erkrankungen 
  • Verstärker: Genussmittel wie Kaffee, Schwarztee, Alkohol, Nikotin oder Gewürze 
  • Medikamentennebenwirkung 
  • Stress, Aufregung, Nervosität


Therapie

Die Traditionelle Europäische Medizin bietet eine gut verträgliche Behandlung ohne Nebenwirkungen mit natürlichen Mitteln. Dazu wird eine ausfühliche Anamnesebesprechung durchgeführt und naturheilkundliche- und Laboruntersuchungen, dann wird entsprechend dem Traditionellen Europäischen Medizinsystem, dei der betroffenen Person ihre individuelle Konstitution bestimmt und ihre humorale Qualitäten. Daraus wird das Therapiekonzept entwickelt.


Leiden Sie auch unter Hitzewallungen oder und andere Wechseljahrbeschwerden? Und jetzt? Wäre es nicht ein Versuch wert einen anderen Weg zu gehen?