Migräne


Migräne



Einleitung

Früher wurden Migräne-Betroffene in der Schulmedizin als Simulanten abgetan. Durch naturheilkundliche Massnahmen können die Migränehäufigkeit deutlich reduzieren werden, und häufig die Migräne sogar ganz zum Verschwinden gebracht werden.

In der Schulmedizin gilt Migräne immer noch bislang als unheilbar.   


Migräne unterscheidet sich von anderen Kopfschmerzarten. Während mindestens 50 Prozent der Bevölkerung immer wieder unter Kopfschmerzen leiden, sind davon "nur" ca. 10 bis 12 Prozent von Migräne betroffen. 


  • Migräne-Attaken können von einigen Stunden bis 3 Tage dauern. 
  • Migräne kann mehrmals wöchentlich, alle paar Monate oder auch nur ein- bis zweimal im Jahr vorkommen.
  • Durchschnittlich treten Migräne-Attacken an dreieinhalb Tagen im Monat auf. 
  • Etwa 12 bis 14 Prozent der Frauen und 6 bis 8 Prozent der Männer sind betroffen. Und auch 4-5 % der Kinder und Jugendlichen haben Migräne. 
  • Zum ersten Mal tritt Migräne meist zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr auf. Zwischen dem 35. und 45. Lebensjahr kommt es zu den häufigsten Migräne-Attacken. 


Symptome

  • Meist auf einer Kopfseite pulsierende oder pochende Kopfschmerzen für 4-72 Stunden.
  • Beschwerden verstärken sich bei körperlicher Aktivität.
  • Ruhe und Liegen in einem dunklen Raum verbessert die Symptomatik.
  • Vegetative Begleitsymptome: Licht-, Lärm-, und Geruchsempfindlichkeit.
  • Migräne mit Aura: Begleitsymptome wie Übelkeit bis Erbrechen, und zusätzlich visuelle Störungen (bevor die Schmerzen einsetzen), Betroffene sehen dann z.B. Lichtblitze, haben Probleme beim Sprechen oder eingeschränkte Motorik. 
  • Migräne ohne Aura: Begleitsymptome wie Übelkeit bis Erbrechen, Photophobie, Durchfall.
  • Daneben werden noch weitere, zum Teil seltene Migräneformen unterschieden.


Ursachen

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, diese gilt es zu erkennen und zu beheben beispielsweise Hormonschwankungen, Reizdarm, Glutenunverträglichkeit, innere Hitze durch gelbgallige Schärfen etc. 


Diagnostik

Es gibt eine Vielzahl von Ursachen, ob schulmedizinisch oder naturheilkundlich behandelt wird eine ausführliche Anamnese-Besprechung ist ein wesentlicher Teil zur Diagnostik.

Beispielsweise Ernährungsweise, Medikamenteneinnahmen, Vorerkrankungen, Hormonelle Situation, vegetative Anamnese etc.

Als Naturheilpraktiker wende ich einige Labor- und naturheilkundliche Diagnostiken an zur Ursachenfindung und Behandlung. Wenn bereits klinische Untersuchungen hatten, die Befunde bitte anfordern und mitbringen zur Erstbesprechung bei mir.

Die Traditionelle Europäische Medizin wendet zur Diagnostik andere Methoden an als die Schulmedizin, bestimmt wird der humorale Säftestatus, die Konstitution z.B. mittels Zungendiagnostik, Irisdiagnostik, Pulsdiagnostik. 

 

Differenzialdiagnostik

  • Cluster-Kopfschmerz: meist nachts, v. a. Frühling, Herbst, und ab dem 30. Lebensjahr, 80 % Männer betroffen, unerträglicher stechender, bohrender Schmerz in einem Auge für 15-180 Minuten. Begleitsymptome sind Ptosis, Miosis, Lakrimation, Rhinorrhö, motorische Unruhe.
  • Spannungskopfschmerz: tagsüber, beidseits vom Nacken aufsteigend, dumpf, drückender Schmerz kann sich bis Stirn erstrecken, für 30 Minuten bis 7 Tage. Ausgelöst durch Wirbelfehlstellungen, Muskelverspannungen. Begleitsymptome sind Schlafstörungen, diffuser Schwindel, keine Verstärkung durch körperliche Aktivität.

  • Arzneimittelbedingter Dauerkopfschmerz: diffus, meist bilateral, tritt morgens auf und ganztags über anhaltende dumpf, drückende, stechende oder pulsierende Kopfschmerzen durch Analgetikaentzug. Begleitsymptome sind graue Gesichtsfarbe, Anämie, Ergotismus, Nierenschäden.


Schulmedizinische Therapie

Schmerzmittel und/oder Medikamente auf Basis sog. Triptane. Triptane verengen die Blutgefässe im Gehirn und wirken daher der bei Migräne typischen Gefässerweiterung entgegen. Sie bringen jedoch auch sehr oft Nebenwirkungen wie Schwindel, Hitzewallungen, Herzklopfen und Schwächeanfälle mit sich, so dass viele Menschen unter Einwirkung dieser Arzneimittel zwar unter weniger Schmerzen leiden, jedoch nach wie vor nicht in der Lage sind, ihren Alltag zu bewältigen. Auch an Autofahren ist mit Triptanen nicht leise zu denken.


Naturheilkundliche Therapie 

Um Migräne ursächlich zu behandeln (und ohne Nebenwirkungen) wird dem Individuum entsprechend auch eine Analyse (Humoraler Status, Konstitution) erstellt, diese ermöglicht ein Therapiekonzept für den indiuviduellen Mensch. Damit können die Migränehäufigkeit deutlich reduzieren werden, und häufig die Migräne sogar ganz zum Verschwinden gebracht werden.


Leiden Sie unter Migräne? Und jetzt? Wäre es nicht ein Versuch wert einen anderen Weg zu gehen?