



Hans Peter Exer, dipl. Naturheilpraktiker, dipl. klassischer Homöopath, Eisengasse 17, 6004 Luzern, T 041 210 10 76
ADHS / ADS
Die Häufigkeit von ADS oder ADHS unter Kindern und Jugendlichen beträgt etwa 6-7 Prozent. Sie gelten heute als häufigste Erkrankungen bei Kinderärzten und Psychiatern.
Jungs sind merklich häufiger betroffen als Mädchen. Verlaufsstudien haben gezeigt, dass bei 40 bis 80% der diagnostizierten Kinder auch in der Endphase des Jugendalters
(Adoleszenz) die Störung fortbesteht und mindestens in einem Drittel der Betroffenen auch noch im Erwachsenenalter ADS oder ADHS-Symptome aufweisen.
Wie unterscheidet sich ADS und ADHS?
Kinder mit ADS bekommen später möglicherweise Diabetes, Gewichtsprobleme und sind sehr unstet, wechseln später vielleicht häufig ihren Arbeitsplatz. Menschen, die ohne Grund beim Autofahren oder am Nachmittag zwischen 15 und 16 Uhr müde werden, haben oft ADS.
Kinder mit ADHS können zu Erwachsenen mit einer Typ-A-Persönlichkeit werden – sogenannte „Workaholics“ – und sind ausserdem dem Risiko einer bipolaren Störung ausgesetzt. Manchmal sind sie abhängig von Drogen, Alkohol oder Tabletten.
Welche Ursachen gibt es für ADS / ADHS?
Wenn Sie einen Spezialisten für ADS und ADHS nach der Ursachedieser Störungen fragen, wird er Ihnen normalerweise antworten,dass er es nicht weiss.
Als mögliche Ursachen kommen in Frage: hormonelle Ungleichgewichte, Aminosäurendefizite, Fettsäurendefizite sowie Mikronährstoffmängel im ZNS und unterhalb der Blut-Hirnschlanke.
Bei den möglichen hormonellen Komponenten sind es Cortisol, Nebennierenermüdung (Adrenal Fatigue), Progesteron, Testosteron, Adrenalin, Noradrenalin, Dopamin, Histamin, Insulin, Hypothyreose, Hyperthyreose, die zu analysieren sind. Das Problem ist das Kinder und Jugendliche grundsätzlich nicht auf Hormondefizite und Mikronährstoffdefizite untersucht werden, oder wurde bei Ihnen selbst schon einmal in Ihrer Kindheit diese gemessen? Die Müdigkeit der Messungen bei Ärzten hat fatale Konsequenzen für die kindliche Entwicklung. Andererseits gibt es kaum Studien zu Hormonstatus bei Kindern.
Weitere mögliche Komponenten: Dauerstress, HPU (Hämopyrrollaktamurie), Fehlernährung, Stoffwechselstörungen im Darm, Mikronährstoffmängel, Umweltgifte, Oxidativer Stress, nitronativer Stress.
Alle die erwähnten Hormone etc. können nach dem Erstgespräch über die Naturheilpraxis Exer im Labor analysiert werden. Bei vielen ADS- oder ADHS-Betroffenen wurden solche Untersuchungen bisher nie durchgeführt oder haben bisher davon noch nie etwas gehört.
Welche Therapie bei ADS/ADHS?
Die Medikamente gegen ADHS - Ritalin® (Wirkstoff: Methylphenidat) und Dexamphetamin - sind in pharmazeutischer Hinsicht dem Kokain ähnlich. D.h. man behandelt hier zwar nach dem Isopathischen Prinzip „Gleiches mit Gleichem». Aber trotzdem wirken diese Medikamente nicht bei jedem Kind. Daneben haben auch diese Medikamente Nebenwirkungen.
Welche Nebenwirkungen hat Ritalin?
Zu den sehr häufig (≥ 1/10) auftretenden Nebenwirkungen von Adrenalin zählen:
Welche naturheilkundliche Therapie gibt es bei ADS/ADHS?
Wenn wir einfach rein symptomatisch behandeln wie mit Ritalin, wird die Ursache nicht behoben. Auch haben einige ADS- oder ADHS-Betroffene noch weitere Themen oder Beschwerden mit sogenannter unbekannter Ursachen wie Neurodermitis, Asthma etc.
Wenn nun alle diese Beschwerden für sich behandelt werden, ist das schlicht keine Heilkunst. Es kommt vielmehr zu weiteren gesundheitlichen Problemen.
Viele Eltern sind einfach überfordert und haben keine Ahnung wie das Problem gelöst werden sollte/kann und suchen meist den einfachsten Weg, der ist auch offiziell anerkannt, auch wenn es Folgen für die Gesundheit der betroffenen Kinder hat. Eltern werden aus h unter Druck gesetzt entweder Ritalin oder ... Das ist absolut fatal, dabei wäre es so einfach Analyse der fehlenden Mikronährstoffe und entsprechende Therapie.
Quellen:
https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Methylphenidat_1306