



Hans Peter Exer, dipl. Naturheilpraktiker, dipl. klassischer Homöopath, Eisengasse 17, 6004 Luzern, T 041 210 10 76
Therapie von HPV-Infektion
Immunsystem stärken gegen HPV-Infektion durch homöopathische Immunisierung
Was ist HPV
Das Humane Papillomavirus (HPV) gehört zu einer Gruppe von denen inzwischen über 200 Varianten von humane Papilloma Viren-Typen identifiziert wurden.
Einige Varianten führen zu Haut- und Schleimhauterkrankungen. Die meisten HPV Varianten sind harmlos, aber einige von ihnen können Krebs auslösen.
Bestimmte Varianten von HPV sind bekannt dafür, Genitalwarzen zu verursachen. Andere können zu Gebärmutterhals-, Scheiden-, Schamlippen- und Kehlkopfkrebs führen. Eine HPV-Infektion ist die häufigste sexuell übertragbare Infektion durch vaginalen, oralen oder analen Geschlechtsverkehr. Aber auch kleine Risse in der Haut schaffen das Terrain für einige HPV-Typen ohne sexuellen Kontakt z.B. über Schmierinfektion.
Krankheitsbild:
[1] Chandran Nambiar K. C., https://redefininghomeopathy.com/2024/06/12/mit-study-on-pathophysiology-of-warts-corns-and-condylomata/ - abgerufen 19.04.2025
Konventionelle Behandlung:
In der konventionellen Medizin gibt es kein Arzneimittel gegen diese Viren. Die konventionelle Therapie besteht in äusserlicher Anwendung von Medikamenten. Kondylome oder Zervixdysplasien werden in der Regel chirurgisch entfernt. Rezidive sind häufig.
Vorbeugung:
Die Vorbeugung betrifft beide Geschlechter. Es gibt eine HPV-Impfung mit neun HPV-Typen, wovon sieben krebsauslösend und zwei hauptsächlich für die Entstehung von Genitalwarzen verantwortlich sind. Aber der Beweis eines Schutzes und die Höhe der Wirksamkeit durch die Impfung ist keineswegs erbracht, dazu fehlen Langzeitstudien. 2008 forderten 13 Wissenschaftler der unterschiedlichsten Disziplinen in einem unterzeichneten Manifest für eine «Neubewertung der HPV-Impfung». Die Autoren forderten „ein Ende der irreführenden Informationen“. In Ihrer Stellungnahme betonen sie, die Datenlage sei nicht ausreichend, um die Wirksamkeit der Impfung zu beurteilen, daher dürften auch keine falschen Versprechungen gemacht werden: „Behauptungen, die Impfung reduziere Gebärmutterhalskrebs um 70 Prozent oder gar 98 Prozent, müssen unterbleiben. Die konventionelle HPV-Impfung vermag keine bereits vorhandene HPV-Infektion oder Krebsvorstufen zu beseitigen.
Ganzheitliche Behandlungsansätze
Eine Alternative zum Impfstoff scheint die Homöopathie zu liefern wie z.B. HPV-Nosode sowie das Similimum (Ähnlichstes Konstitutions-Mittel). Erfahrungsgemäss ist es sinnvoll im Vorfeld eine konstitutionelle Behandlung zu machen und die Anwendung der Nosode zur Prophylaxe vor Beginn der sexuellen Aktivität. Die Wahl der Viren für die Nosode kann spezifisch angepasst an den wissenschaflichen Erkenntnissen um gezielt eine Immunität gegen bestimmte pathogene Viren zu schaffen. Weitere Forschungen dazu sind sinnvoll und notwendig.
[1] Sjöblom A, Carpén T., et al. The Role of Human Chorionic Gonadotropin Beta (hCGβ) in HPV-Positive and HPV-Negative Oropharyngeal Squamous Cell Carcinoma. Cancers (Basel). 2022 Jun 8;14(12):2830. doi: 10.3390/cancers14122830.
Testausschnitt aus meinem neuen Buch.
Naturheilpraktiker Hans Peter Exer, Luzern, 2025