Naturheilpraxis Exer
TEN


Traditionelle europäische Naturheilkunde



Die Traditionelle Europäische Naturheilkunde TEN hat eine 2400 jährige Entwicklungsgeschichte hinter sich. Angefangen zu Zeiten von Hippokrates, dann durch  Nachfolger*innen wie Aristoteles, Galenos von Pergamon, Avicenna, Wilhelm Hufeland und Hildegard von Bingen.

Jedoch verschwand das Denk- und Arbeitsmodell der TEN die letzten 200 Jahre im Laufe der Erforschung der Zellularpathologie.  

Meine Erfahrung mit der TEN ist jedoch, dass sie ein schlüssiges Gesamtkonzept bietet sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie und somit ein wichtiger Teil des Gesamtsystems der Naturheilkunde ist.


Die Basis der TEN sind die Elemente "Feuer, Erde, Wasser und Luft" und deren Qualitäten "warm, trocken, kalt und feucht".

Darauf ist das traditionelle Denk- und Arbeitsmodell TEn aufgebaut.

Je zwei analoge Qualitäten bilden einen humoralen Saft "Sanguis (Blut), Phlegma (Schleim), Cholera (Gelbgalle) und Melancholera (Schwarzgalle)".

Die vier Säfte sind Interpretationen von Stoffwechselvorgängen und nicht als physiologische Säfte auffindbar, aber sehr gut subjektiv und objektiv wahrnehmbar.

Diese Lehre nennt sich Vier-Säfte-Lehre bzw. Humoralmedizin. 

Ein Ungleichgewicht in den Qualitäten führt zu körperlichen, psychischen und mentalen Störungen bzw. Erkrankungen. Die grundlegende Strategie der TEN ist die Regulierung der humoralen Pathophysiologie und damit die Behebung dieser Disharmonie nach einem Gesamtsystem.

Humores (Säfte)

Qualitäten

Element

Organbezug

Sanguis

Warm und feucht

Luft

Blut

Cholera

Warm und Trocken

Feuer

Leber

Phlegma

Kalt und Feucht 

Wasser

Gehirn

Melancholera

Kalt und Trocken

Erde

Milz


Grundlage für die Diagnostik, Therapie und Prophylaxe stellen dabei die Erkenntnisse der Humoralmedizin und der Konstitutionslehre dar. Um die verschiedenen Ebenen des Menschen entsprechend zu begutachten werden in der TEN unterschiedliche Diagnostikmethoden (z.B. Augen-, Puls-, Harn-, Humoral- und Zungendiagnostik sowie Anamnese, Inspektion, Palpation, Perkussion) eingesetzt.


Dabei interpretiert die TEN sämtliche Vorgänge systemisch als Gesamtbild des Menschen in ständiger Wechselbeziehung mit seinem Umfeld und seiner Umwelt. Im Vordergrund stehen nicht die organischen Strukturen und deren Veränderungen, sondern die Funktionen, bzw. Fehlfunktionen des Organismus. Zahlreiche Therapieverfahren aus den Bereichen Lebensführung, Ernährung, physikalische (z.B. mit Wasser, Licht, Luft) und manuelle Methoden (z.B. Massage, Reflexzonentherapie), energetische Therapien, ausleitende Verfahren und medikamentöse Therapien wie pflanzliche Arzneimittel, Spagyrik und potenzierte Arzneien werden entsprechend angewendet.


Dieses Denk- und Anschauungsmodel unterscheidet sich grundlegend von der Schulmedizin, wo Heilmittel und Medikamente gegen Krankheiten gegeben werden, ohne dass der individuelle Mensch und die humoralen Qualitäten der Heilmittel berücksichtigt werden zur Behandlung. Weiterführende Literaturen "A", "B"


Beispiele der Behandlungsmöglichkeiten gemäss der TEN in meiner Naturheilpraxis:


Therapiemethoden in Bezug zur TEN in meiner Praxis 


Freue mich wenn ich Ihnen helfen kann

Ihr Naturheilpraktiker Hans Peter Exer, Luzern