Labordiagnostik


Labordiagnostik

Die medizinische Labordiagnostik zur Analyse von Stoffwechselvorgängen von Mensch und Tier ermöglicht zusätzlich zu meinen naturheilkundlichen Untersuchungen, Ungleichgewichte wie mögliche Mängelzustände (Mikronährstoffe, Hormonen, Antioxidanten etc.) zu finden sowie auch die Analyse von zu hohen Wertzuständen (Schwermetallen, Mikronährstoffe, Blutfetten, Cholesterin, freie Radikale, Entzündungswerte usw.


Ziel der Analyse ist die Regulation am richtigen Ort mit den effektivsten Heilmittel anzuwenden. Für die Unterstützung des höchstmöglichen Niveau Ihrer Gesundheit (präventiv, zur Gesundheitsförderung, als auch bei Beschwerden und Erkrankungen). Die Labor-Analysen werden mit modernsten technischen Messmethoden durchgeführt, und ergänzen meine Untersuchungsmethoden der Naturheilkunde und der Schulmedizin.


Die Labor-Analysen werden von meiner langjährigen Partnerfirma Ortho-Analytic AG durchgeführt. Auch Blutanalysen kann ich anbieten, die Blut-Analyse dazu führt das Blutentnahme-Zentrum Bioanalytica durch. Für den Auftrag der Labor-Analysen braucht es ein Auftragsformular von meiner Praxis, dieses erhalten Sie beim Erstgespräch in meiner Naturheilpraxis. Preise der Labor-Analysen


Durch die kombinierten Untersuchungsmethoden können mögliche Ursachen von Beschwerden und Erkrankungen genauer eingegrenzt oder auch ausgeschlossen werden und sie dienen auch zur Verlaufskontrolle. Alle meine Untersuchungsmethoden ergänzen sich gegenseitig und ermöglichen darauf aufbauende regulationsmedizinische Behandlungen gezielter und effizienter zu gestalten.


Von der Kombination der Untersuchungsmethoden bei mir, profitieren auch Veganer/innen, Vegetarier/innen, Leistungssportler/innen, körperlich und geistig schwer arbeitende Menschen, Ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Jugendliche. Es lassen sich z.B. Mikronährstoffe-Defizite oder Intoxikationen mit Umweltgiften klinisch aufdecken. Darauf aufbauend können dann gezielte Behandlungskonzepte entwickelt werden wie z.B. Ernährungsoptimierung, Nahrungsumstellung, Nahrungsergänzungsmittel oder bei Intoxikationen Ausleitungsmassnahmen und -kuren usw.


Laboranalysen sind nur so gut wie der, der sie interpretiert!

Laborparameter sind nicht unumstösslich, eine Person kann gemäss ihrer Laboranalyse gesund sein, aber trotzdem geht es ihr nicht gut und fühlt sich eventuell sogar krank.

Beispiel: Ferritin, Vitamin D3, Jod, Bor, Östrogen-Progesteron-Quotient, ... 

Das hat folgenden Grund: Je nach Labor ist der untere Referenzwert z.B. für Ferritin 10-30 ng/ml auf dem Papier als normal ausgewiesen. Aber Erfahrungen zeigen, dieser Wert liegt unter der Norm. Und dadurch wird der Mangel nicht behandelt und die betroffene Person leidet weiterhin unter Eisenmangel-Symptomen. Und diese Symptome werden dann nicht erkannt und vielleicht sogar mit Medikamenten unterdrückt ohne die zugrundeliegende Ursache zu beheben. Solche Fehlinterpretationen von Referenzwerten und auch Dysbalancen von einzelnen Parametern untereinander können zu erheblichen gesundheitlichen Problemen führen, und die Betroffenen leiden dann Jahrelang darunter aber niemand sieht die Zusammenhänge und deren Ursachen. Siehe dazu auch bei Mikronährstoffmedizin.


Hinweise zur Blutentnahme

Um optimale Messergebnisse zu erzielen, muss die Blutentnahme sinnvoll geplant werden. 

Diese Blutwerte sollten nüchtern abgenommen werden: 

Besondere Relevanz hat die Nüchternabnahme hier: Blutzuckerwerte, Triglyceride, Cholesterinwerte, Aminogramm, Omega-3-Index und Fettsäureprofile, Vitamine und Spurenelemente im Vollblut ansonsten gilt, dass grundsätzlich alle Blutwerte nüchtern am Morgen bestimmt werden sollten, weil die Referenzwerte der Laboratorien darauf basieren. Bei anderen als den oben gennanten Blutwerten ist aber eine Abnahme auch nach Nahrungsaufnahme vertretbar.

Diese Medikamente sollten vor einer Blutentnahme abgesetzt werden: 

  • Eisenpräparate: 2 Wochen vor der Blutentnahme absetzen
  • Schilddrüsenmedikamente: am Tag der Blutentnahme erst nach der Blutentnahme einnehmen
  • Vitaminpräparate: 1 Woche vor der Blutentnahme absetzen
  • Spurenelementpräparate: 1 Woche vor der Blutentnahme absetzen
  • Eiweiss- und Aminosäurepräparate: 1 Woche vor der Blutentnahme absetzen


Zum Ausschluss einer hormonellen Fehlregulation (Aldosteron, Renin, Metanephrine) als Ursache eines Bluthochdrucks (Conn-Syndrom) ist nach Rücksprache mit dem Arzt das Absetzen der folgenden Medikamente erforderlich:

  • 4 Wochen vor Blutentnahme absetzen: Mineralokortikoid-Antagonisten (Spironolacton, Eplerenon, drospirenonhaltige Kontrazeptiva), Kaliumsparende Diuretika (Triamteren, Amilorid)
  • 2 Wochen vor Blutentnahme absetzen: trizyklische Anti-Depressiva, Doxazosin, Phenoxybenzamin, Levodopa, Betablocker, Amphetamine
  • 1 Woche vor Blutentnahme absetzen: Thiaziddiuretika (HCT, Chlortalidon, Indapamid), ACE-Hemmern, ATI-Blockern, Ca-Antagonisten (bei ARQ-Messung)


Wann sollte frühestens eine Kontrolle nach Mikronährstoffsubstitution vorgenommen werden?

  • Eisensubstitution mit Tabletten: 2–4 Wochen nach letzter Einnahme
  • Eisensubstitution mit Infusionen: 3 Monate nach letzter Infusion
  • Omega-3-Index: nach 6-monatiger Substitution (nüchtern, nach 1-wöchiger Einnahmepause)
  • Vitamine: nach 3-monatiger Substitution (nüchtern, nach 1-wöchiger Einnahmepause)
  • Spurenelemente: nach 3-monatiger Substitution (nüchtern, nach 1-wöchiger Einnahmepause)
  • Eiweiss- und Aminosäurepräparate: nach 3-monatiger Substitution (nüchtern, nach 1-wöchiger Einnahmepause)


Wann sollte frühestens eine Kontrolle nach Anpassung der Medikamenteneinnahme oder Umstellung der Ernährung vorgenommen werden?

  • Schilddrüsenmedikation: nach 6 Wochen Cholesterinwerte, Blutfette: nach 6-8 Wochen
  • Blutzuckerwerte: nach 3 Monaten Omega-3-Index: nach 6 Monaten
  • Vitamine: nach 3 Monaten Spurenelemente: nach 3 Monaten


Folgende Laboranlysen biete ich an: 

  1. STUHLDIAGNOSTIK
  2. VAGINALER ABSTRICH
  3. BLUTANALYSE - ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN - ERNÄRUNG
  4. URINDIAGNOSTIK
  5. HAARMINERAL-ANALYSE
  6. TRINKWASSER-ANALYSE
  7. ENDOKRINOLOGIE 
  8. MITOCHONDRIALE MEDIZIN - OXIDATIVER STRESS
  9. NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN
  10. STRESSDIAGNOSTIK - NEUROSTRESS
  11. KAPILLARBLUT-ANALYSEN
  12. MINERALSTOFFE UND SPURENELEMENTE
  13. SCHWERMETALL-ANALYTIK
  14. KLINISCHE BASISABKLÄRUNGEN


1. STUHLDIAGNOSTIK

Darmflora-Verschiebungen und Barrierestörungen der Darmmukosa (Leaky Gut) können für die Entstehung zahlreicher chronischer Erkrankungen mitverantwortlich sein, wie z.B. Ekzeme, Migräne, Diabetes mellitus, rheumatoide Arthritis, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien und Übergewicht. Die moderne Stuhldiagnostik inklusive molekulargenetischen Analyseverfahren bildet die Grundlage für weiterführende, erfolgversprechende Therapieansätze.


Basisprofil Darm

Alpha-1-Antitrypsin, Calprotectin, Florastatus, Gallensäuren, Pankreaselastase, sIgA, Verdauungsrückstände. Mit individueller Befundinterpretation wenn gewünscht.


Basisprofil Darm Plus

Basisprofil Darm Plus (Florastatus und weitere biochemische Parameter zum Nachweis von intestinalen Entzündungen, einer erhöhten Darm-Permeabilität, einer Gluten-Unverträglichkeit, einer Verdauungsschwäche sowie zur Bestimmung des Immunstatus): 

Alpha-1-Antitrypsin, Calprotectin, Florastatus, Gallensäuren, Pankreaselastase, sIgA, Verdauungsrückstände, Gliadin- und Transglutaminase-AK. Mit Individueller Befundinterpretation wenn gewünscht.


Basisprofil Stress

Basisprofil Darm und Nachweis von Zonulin und Histamin: 

Alpha-1-Antitrypsin, Calprotectin, Florastatus, Gallensäuren, Pankreaselastase, sIgA, Verdauungsrückstände, Zonulin (Nachweis einer erhöhten Darm-Permeabilität, eines Leaky Gut), Histamin. Mit individueller Befundinterpretation wenn gewünscht.


Basisprofil Stress Plus

Basisprofil Stress + Faecalibacterium prausnitzii, Akkermansia muciniphila. Mit individueller Befundinterpretation wenn gewünscht.


Florastatus

Quantitative bakteriologische und mykologische Stuhluntersuchung.


Mykologische Stuhluntersuchung
Nachweis von Candida albicans, Candida sp., Schimmelpilzen und Geotrychum.


Bakterielle Spaltungsaktivität

Fructose- und Sorbitspaltung


Glutenunverträglichkeit

Gliadin- und Transglutaminase-AK


Verdauungsrückstände

Quantitativer Nachweis: Fett, Eiweiss, Wasser und Zucker.


Parasitologische Untersuchung mikroskopisch

Würmer, Wurmeier.


Kurzkettige Fettsäuren
Butyrat, Acetat, Propionat, lsobutyrat, lsovalerinat, lsocapronat.


Früherkennung kolorektaler Karzinome

Calprotectin, Tumor-M2PK, Hämoglobin-Haptoglobin-Komplex.


Einzelparameter

  • Alpha-1-Antitrypsin
  • Beta-Defensin 2
  • Calprotectin
  • Eosinophiles Protein X
  • Gallensäuren
  • Hämoglobin-Haptoglobin-Komplex
  • D-Arabinitol im Urin (Candida specles)
  • Helicobacter pylori-Antigen
  • Histamin
  • M2-PK
  • Pankreaselestase
  • Sekretorisches IgA
  • Zonulin (Nachweis einer erhöhten Darm-Permeabilität, eines Leaky Gut)


Morbus Crohn - Colitis ulcerosa

  • Morbus Crohn: ASCA (im Serum)
  • Colltls ulcerosa: x-ANCA (im Serum)


Molekulargenetisches Ergänzungsprofil

Profil Mucin-Butyratbildung:

Faecalibacterium prausnitzii, Akkermansia muciniphila


Profil Parasiten: 

Giardia lamblia, Entamoeba histolytica, Cryptosporidium spp., Cyclospora cayetanensis, Blastocystis hominis, Dientamoeba fragilis.


Molekulargenetische Mikrobiomanalysen


Mikrobiomanalyse MINI

Diversität, Enterotyp, relevante Bakterien, F. prausnitzii, A. muciniphila, funktionelle Gruppen (Equol-, Butyrat-, Histamin-, H2S-Bildner) + Hefen. Mit individueller Befundinterpretation wenn gewünscht.


MINI Plus

Mikrobiomanalyse MINI, alpha-1-antitrypsin, Calprotectin, Gallensäuren, Pankreaselastase, sIgA, Verdauungsrückstände. Mit individueller Befundinterpretation wenn gewünscht.


Mikrobiomanalyse MIDI

Mikrobiomanalyse MINI + häufige Parasiten. Mit individueller Befundinterpretation wenn gewünscht.


MIDI Plus

Mikrobiomanalyse MIDI, alpha-1-antitrypsin, Calprotectin, Gallensäuren, Pankreaselastase, sIgA, Verdauungsrückstände. Mit individueller Befundinterpretation wenn gewünscht.


2. VAGINALER ABSTRICH


Vaginales Mlkrobiom
Diversität, Vagityp, dominante Laktobazillenflora, H202-, Mllchsäurebildung, anaerobe Begleitflora, bakterielle vaginose, assoziierte Bakterien, Candida spp.


Bakterielle Vaginose PCR
Laktobazillen, Leitkeime der bakteriellen Vaginose, Candida albicans, C. glabrata, C. tropicalis, C. paraspilosis etc.


3. BLUTANALYSE - ORTHOMOLEKULARE MEDIZIN - ERNÄRUNG


Vitaminprofil
Beta-Carotin, Folsäure, Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin B12, 25-OH-Vitamin D


Aminosäureprofil
24 essentielle und nicht-essentielle Aminosäuren.


Nährstoffprofil

Beta-Carotin, Calcium, Ferritin, Folsäure, hsCRP, Kalium, kleines Blutbild, Zink, Magnesium, Mangan, Selen, Vitamin B6, Vitamin B12, 25-OH Vitamin D.


Sportprofil

Coenzym Q10, Ferritin, hsCRP, Kalium, kleines Blutbild, L-Carnitin, Magnesium, Selen, TSH, Vitamin B12, 25-OH Vitamin D, Zink.


Ernährungsprofil

Albumin, Cholesterin, Ferritin, Folsäure, Gesamteiweiss, HbA1c, hsCRP, kleines Blutbild, Präalbumin, Vitamin B12, Zink.


Vegetarierprofil

Ferritin, hsCRP, Ec, Hb, Hk, L-Carnitin, Vitamin B12, 25-OH Vitamin D, Zink.


Veganerprofil

Albumin, Calcium, Ferritin, hsCRP, Jod im Urin, Ec, Hb, Hk, L-Carnitin, Vitamin B2, Vitamin B12, 25-OH Vitamin D, Zink.

  

Mineralstoffprofil Basis (Blutbild adaptiert)

Calcium, Ferritin, hsCRP, Kalium, kleines Blutbild, Magnesium, Natrium.


Mineralstoffprofil Midi (Blutbild adaptiert)

Mineralstoffprofil Basis + Kupfer, Zink.


Mineralstoffprofil Maxi (Blutbild adaptiert)

Mineralstoffprofil Basis + Selen & Mangan.


Einzelparameter Spurenelemente im Vollblut

  • Chrom
  • Jod (auch über Urintest)
  • Kupfer
  • Mangan
  • Molybdän
  • Selen
  • Zink


Einzelparameter Vitamine

  • Biotin
  • Beta-Carotin
  • L-Carnltln
  • Coenzym Q1O lipidkorrigiert
  • Folsäure
  • Holotranscobalamin
  • Vitamin A
  • Vitamin B1
  • Vitamin B2
  • Vitamin B3
  • Vitamin B5
  • Vitamin B6
  • Vitamin B12
  • Vitamin C
  • 25-OH-Vitamin D
  • Vitamin E
  • Vitamin K (K1 + K2) 


4. URINDIAGNOSTIK


Säure-Basen-Tagesprofil nach Sander

Bestimmung des Aziditätsquotlenten mittels Titration in 5 Urinproben


Jod Sättigungstest


Pyrrolurie

  • Gesamtpyrrole (Kryptopyrrol)
  • Indikan


Schwermetallprofil 

Nachweis von 22 Elementen.


5. HAARMINERAL-ANALYSE


Haarmineral-Analyse Basis
20 Mineralstoffe / Spurenelemente und 18 toxische Metalle (inkl. Schwermetalle)


6. TRINKWASSER-ANALYSE


Trinkwasserscreen: pH-Wert, Leitfähigkeit, Wasserhärte, Nitrat, Mineralstoffe, Spurenelemente und Schwermetalle - mit Erklärungen zu den Resultaten.


7. ENDOKRINOLOGIE


Speichelhormone

Die Hormonbestimmung der Hormone Progesteron, Estriol, Estradiol, Progesteron/Östradiol-Quotient, Testosteron, Cortisol und DHEA (Dehydroepiandrosteron), ist aus dem Speichel besonders aussagekräftig, da gezielt die freien, biologischen aktiven Anteile der genannten Hormone ermittelt werden können.

Im Gegensatz dazu ist das Testprofil im Blut bzw. die Analyse aus dem Vollblut, wo die Steroidhormone zu 95–98% an die Bluteiweisse gebunden sind (und deshalb nicht frei und biologisch aktiv), NICHT aussagekräftig genug. 


Grosses Hormonprofil Frau
Cortisol, DHEA, Estradlol, Progesteron, Testosteron


Grosses Hormonprofil Mann
Cortisol, DHEA, Estradiol, Progesteron, Testosteron


Einzelparamenter

  • Cortisol
  • DHEA
  • Estradiol
  • Estriol
  • Progesteron
  • Testosteron 


Hormone im Urin

  • Melatonin-Sulfat: 
  • Estrogen-Metaboliten: 2-Hydroxyestron, 2-Methoxyestron, 4-Hydroxyestron, 4-Methoxyestron, 16-alpha-Hydroxyestron, 2/16-Hydroxyestron-Ratio, Methylierungsaktivität.


8. MITOCHONDRIALE MEDIZIN - OXIDATIVER STRESS

Erworbene Mitochondriopathien (nicht kongenitale Formen) sind mitochondriale Dysfunktionen, die im Laufe des Lebens auf zunehmende Schädigungen der mitochondrialen RNA und der Mitochondrien zurückzuführen sind. Als Ursache hierfür stehen:


  • Angriff von freien Radikalen in den Zellen (oxidativer und nitrosativer Stress)
  • Psychisch und physischer Stress und Traumata
  • HWS-Syndrom
  • Toxische Belastungen
  • Störungen der Darmflora, Darmerkrankungen
  • Chronische Entzündungen und Infekte (EBV, Borreliose)
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikamente (Statine, PPI, u.a.)


Erworbene mitochondriale Funktionsstörungen, die eine unzureichende Energieversorgung der Zellen und Organe zur Folge haben, manifestieren sich in mitochondrialen Neuro-, Myo-, Entero- und Immunopathien. Zu den Erkrankungen aus diesem Formenkreis zählen u.a.: Allergien, Asthma, Arteriosklerose, Chronic fatigue syndrome (CFS), Migräne, Fibromyalgie, sowie neurodegenerative Erkrankungen (M. Alzheimer, Multiple Sklerose, M. Parkinson). An der Entstehung oben genannter Erkrankungen sind oxidativer und nitrosativer Stress massgebend beteiligt. Folgende mögliche Analysen stehen zu verfügung:


Nitrosativer Stress

  • Nitrostress-Profil: Citrullin, Methylmalonsäure, Nitrophenylessigsäure
  • LDH Isoenzyme
  • IP-10 (Interferon Gamma induziertes Protein 10)
  • Coenzym Q10 (Schlüsselenzym der mitochondrialen Energieproduktion und Antioxidans)
  • Lactat-Pyruvat-Ratio
  • Nitrotyrosin

 

Oxidativer Stress

  • Antioxidative Kapazität (ImAnOx)
  • Glutathionperoxidase (GPX)
  • Superoxiddismutase (SOD2)
  • Glutationstatus: Glutathion gesamt / oxidiert / reduziert
  • Lipidperoxidation (PerOx)
  • Oxidiertes LDL
  • DNS-Oxidation


9. NAHRUNGSMITTELUNVERTRÄGLICHKEITEN

Nahrungsmittelintoleranzen und -Allergien können sich durch eine enorme Vielfalt an klinischen Bildern äussern. Der symptomatische Formenkreis reicht von Magen-Darmbeschwerden, Migräne, Gelenkschmerzen, psychischen Störungen, Depressionen bis hin zu Verhaltensauffälligkeiten und ausgeprägten Angststörungen.


Die Ätiologie der Nahrungsmittelintoleranzen und -Allergien kann zum Beispiel allergisch-immunologisch, enzymatisch, pseudoallergisch oder toxisch bedingt sein. Immunologische Reaktionen können wiederum IgE-, IgG- oder IgG4-vermittelt sein. Ausgehend vom anamnestischen Bild unter Einbezug bekannter Begleiterkrankungen biete ich verschiedene diagnostische Optionen an:


Vorscreen 1
IgG1-3 und IgG4 vermlttelte Nahrungsmittelreaktionen


Vorscreen 2

IgG1-3, IgG4 und IgE vermittelte Reaktionen sowie pollenassoziierte Nahrungsmittelallergien.


Kompaktscreen, 90 Einzelallergene

  • IgGl-3-Kompaktscreen 90 Einzelallergene
  • IgG4-Kompaktscreen 90 Einzelallergene


Omniscreen, 232 Allergene

  • IgG1-3-Omniscreen 232 Einzelallergene
  • IgG4-Omniscreen 232 Einzelallergene
     

Nahrungsmittelscreen IgG4 Kapillarblut

  • IgE Nahrungsmittelscreen: 52 Nahrungsmittelallergene (43 Elnzelallergene und 2 Pools)
  • IgE Inhalationsscreen: Antikörper gegen eine Auswahl an Baum- und Gräserpollen, Tierepithelien, MiIben und Schimmelpilze.


Kohlenhydrat-Malabsorptionen

  • Lactose-Atemgas-Test
  • Fructose-Atemgas-Test (Kontraindikation: Hereditäre Fructose-Intoleranz)
  • Sorbit-Atemgas-Test (Kontraindikation: Hereditäre Fructose-Intoleranz)
  • Bakterielle Spaltungsaktivität Fructose- und Sorbitspaltung


Glutenintoleranz

  • Glutenunverträglichkeit im Stuhl: Gliadin- und Transglutaminase-Antikörper
  • Glutenunverträglichkeit im Serum: Gliadin- und Transglutaminase-Antikörper


Histaminintoleranz

  • Diaminoxidase DAO
  • Co-Faktoren der DAO: Kleines Blutbild, Kupfer, Vitamin B6, Zink
  • Histamin


Gliadorphine und Casomorphine

Gliadorphin / Casomorphin


10. STRESSDIAGNOSTIK - NEUROSTRESS


Cortisol Tagesprofil

Cortisol-DHEA-Tagesprofil


Katecholamine im Urin

Adrenalin, Dopamin, Noradrenalin


Neurotransmitter Profil Plus

Adrenalin, Dopamin, Noradrenalin, Serotonin, Glutamat, GABA


Neurotransmitter Kombi Profil

Cortisol-DHEA-Tagesprofil, Katecholamine und Serotonin im Urin


11. KAPILLARBLUT-ANALYSEN
Parameterauswahl BD Microtainer®MAP (K2EDTA 1.0 mg)


Vitamine

  • 25-OH Vitamin D
  • Vitamin B12


Enzyme

y-Glutamyltransferase (GGT)


Lipide

  • Cholesterin, total
  • HDL-Cholesterin
  • LDL-Cholesterin
  • Triglyceride


Eisenstoffwechsel / Entzündung

  • Ferritin
  • CRP ultrasensitiv (hsCRP)


Metabolite

  • Harnsäure
  • Kreatinin (Inkl. estimierte GFR)


Mineralstoffe und Spurenelemente (Vollblut)

Profil (Ca, Mg, Cu, Zn, Se)


Kleines Blutbild

Hämatogramm II


Diabetes

HbA1c


Schilddrüsenscreening

TSH, fT3, fT4


12. MINERALSTOFFE UND SPURENELEMENTE

Mineralstoffe und Spurenelemente sind für den menschlichen Körper von essenzieller Bedeutung. Als Cofaktoren von Enzymen beteiligen sie sich an katalytischen Prozessen. In ionisierter Form beteiligen sie sich massgeblich an der neuronalen Erregungsübertragung (Aktionspotenziale) und Regulation des Wasserhaushaltes des Körpers (Hydrostase).


Bei chronischem Stress, Krankheiten (z.B. Diabetes oder Schilddrüsenunterfunktion), unausgewogener Ernährung (Fast- oder Convenience Food) oder intestinalen Resorptionsstörungen steigt deren Bedarf teils markant an. In Abhängigkeit der Fragestellung bieten wir folgende diagnostische Konzepte an:


  • Serum: Akute Versorgungslage der Mineralstoffe- und Spurenelemente wie Natrium, Calcium, Kupfer, Selen, Zink, etc.
  • Vollblut: Mittelfristige Versorgungslage der Mineralstoffe und Spurenelemente.
  • Urin: Akute Versorgungslage einiger Spurenelemente (Jod, Chrom, Selen, Zink, Kupfer, Molybdän).
  • Gewebe (Haare/Nägel): Abschätzung langfristiger Versorgungslage mancher Spurenelemente (z.B. Calcium, Magnesium, Selen, Zink, Chrom, ...).
  • Trinkwasser: pH-Wert, Leitfähigkeit, Wasserhärte, Nitrat und Nitrit, Mineralstoffe, Spurenelemente 


13. SCHWERMETALL-ANALYTIK

Schwermetallen im sub-toxischen Konzentrationsbereich dürfen nicht vernachlässigt werden. Diese toxischen Metalle wirken stark pro-oxidativ und fungieren als potente „Enzymgifte“, die in ionisierter Form mit den Cofaktoren wie Zink, Eisen oder Kupfer störend interferieren können.


  • Urin: akute respektive chronische Belastungen an Schwermetallen nach Gabe von Chelatbildnern.
  • Vollblut: akute Intoxikationen.
  • Gewebe (Haare/Nägel): Abschätzung chronischer subklinischer Intoxikation mit Schwermetallen sowie der Versorgungslage mancher Spurenelemente (z.B. Selen, Zink und Chrom).
  • Trinkwasser: Nitrat und Nitrit und Schwermetalle.


14. KLINISCHE BASISABKLÄRUNGEN (ohne Interpretationion)


Basischeck

AP, Bilirubin total, Calcium, Cholesterin, Ferritin, GGT, Gesamteiweiss, Glucose, GPT, Harnsäure, HbA1c, HDL, hsCRP, Kalium, kleines Blutbild,  Kreatinin, LDL, Lipase, Natrium, Triglyceride, TSH, Vitamin D3


Hämatologie

  • Gerinnungsstatus
  • Quick/ INR
  • aPTT
  • Thrombinzeit
  • Fibrinogen
  • Hämatogramm II
  • Hämatogramm V
  • Anämieabklärung
  • Erythrozyten-Folsäure
  • Ferritin
  • LDH
  • Bilirubin gesamt
  • Vitamin B12


EDIM-Kombi im Vollblut

  • TKTL1-Score, Apo10-Score
  • Tumor M2PK


Klinische Chemie

Enzyme

  • ALAT (GPT)
  • y-Glutamyitransferase (GGT)
  • Alkalische Phosphate
  • Alk. Knochenphosphatase
  • CK, Kreatinkinase
  • DAO (Diaminoxldase)
    LDH, Laktat-Dehydrogenase
  • Lipase
  • Pankreas-spezifische Amylase


Metabolite

  • Bilirubin gesamt
  • Harnsäure
  • Harnstoff
  • Histamin
  • Homocystein 
  • Kreatinin (Inkl. estimierte GFR)
  • Cystatin C


Diabetes

  • HOMA Index
  • Insulin
  • Glukose
  • C-Peptid
  • HbA1c
  • Adiponektin
  • Leptin


Knochenstoffwechsel

  • Calcium
  • Phosphat
  • Osteocalcin
  • 25-OH Vitamin D
  • Vitamin K1+K2
  • Parathormon
  • Crosslinks: Pyridinolin, Desoxypyridinolin


Proteine 

  • Eiweiss total
  • Albumin
  • CRP ultrasensitiv (hsCRP)
  • Coeruloplasmin
  • IL-6


Lipide

  • Lipidstatus
  • Cholesterin, total
  • HDL-Cholesterin
  • LDL-Cholesterin
  • Triglyceride
  • Lipoprotein (a)
  • LDL-Subklasse (Lipoprint ®)
  • Triglyceride, Cholesterin, HDL, LDL, VLDL, IDL + LDL-Subfraktionen mittels Gelelektrophorese


Elektrolyte / Spurenelemente

  • Calcium
  • Magnesium
  • Magnesium in Ec
  • Natrium
  • Kalium
  • Phosphat
  • Osmolalität


Eisenstoffwechsel

  • Eisenstatus 
  • Eisen 
  • Ferritin
  • Löslicher Transferrinrezeptor sTfR
  • Transferrinsättigung


Endokrinologie

  • Androge Abklärung
  • DHEAS
  • FSH
  • LH
  • Prolaktin
  • Testosteron frei
  • SHBG
  • Testosteron total
  • Menopause
  • FSH
  • LH
  • Estradiol
  • 17-0H Progesteron
  • Progesteron
  • Serotonin


Schilddrüse

  • TSH
  • fT3
  • fT4
  • TPO Ak
  • Thyreoglobulin Ak
  • TSH-Rezeptor Ak