Fussreflexzonenmassage


Fussreflexzonenmassage

Die Fussreflexzonenmassage (Fussreflexzonentherapie) gehört zu den Naturheilverfahren. Es handelt sich um eine sehr alte Methode, die auch von den indianischen Völkern in Amerika ausgeübt wurde.


Die Fussreflexzonenmassage beruht auf der Annahme, dass jedes Organsystem oder Körperteil entweder über Nerven (kutiviszerale Verbindungen) oder Energiebahnen mit dem Fuss verbunden ist. Die gezielte Massage dieser Reflexzonen gibt mir als Behandler über Störungen des Organismus Auskunft und ermöglicht eine direkte lindernde Einflussnahme.


Fussreflexzonemassagetechniken 

Die Reflexzonenmassagetechnik unterscheidet sich je nach angestrebter Wirkung. Es gibt zwei wesentliche Methoden:


  • Tonisierende Griffe: Es handelt sich um kreisende, schnelle Bewegungen mit Druck, die in ihrer Intensität zu- oder abnehmend sind. Ziel ist die Aktivitätssteigerung der zugeordneten Organbereiche.


  • Sedierende Griffe: Die betreffenden Regionen werden durch sanftes Kreisen gegen den Uhrzeigersinn oder durch gleichmässiges Festhalten behandelt. Ziel ist die Beruhigung von vegetativ stark erregten Organsystemen.


Die Fussreflexzonenmassage unterstützt spürbar das allgemeine Wohlbefinden von Körper, Geist und Seele. Die Füsse fühlen sich leicht an und gestautes kommt wieder in Fluss, die Stoffwechselfunktionen der Organe  wird untersützt und die Entgiftungsfunktion und die Selbstheilungskräfte angeregt, die körperliche Verfassung verbessert, das vegetative Nervensystem günstig beeinflusst und ein tiefes Entspannungsgefühl tritt ein.


Fussreflexzonen bei denen eine Störung vorliegt werden als belastete Reflexzonen bezeichnet. Diese sind erkennbar durch:

  • Lokale Schmerzen
  • Vegetative Irritationen (z. B. verstärkte Schweissbildung am Körper oder an den Händen, Veränderung der Gesichtsfarbe oder Körpertemperatur, Beschleunigung der Atem- und Pulsfrequenz und Speichelfluss)
  • Palpationsbefunde (Tonusveränderungen der Muskulatur) 
  • Statische Fehlformen im Quer- und Längsgewölbe des Fusses
  • Hautzeichen (Verhornungen, Schwielen, Verfärbungen oder Nagelfehlbildungen)
  • Schwellungszustände (lymphatische oder venöse Stauung)


Die Wirkung der Fussreflexzonentherapie begründet sich, wie auch die meisten anderen Naturheilverfahren, auf der Anregung der Selbstheilung des Körpers. Als Heilrisiken werden kurzfristige Reaktionen nach der ersten Behandlung des Patienten auf die Therapie bezeichnet. Es handelt sich um unangenehme aber erwünschte Wirkungen wie z. B. das Aufflackern alter Beschwerden. Die Behandlung sollte 2-3 mal die Woche erfolgen und circa. 30 Minuten anhalten.


Behandlungsmöglichkeiten und Indikationen meiner Flusreflexzonenmassage


  • Statische muskuläre Fehlbelastungen oder degenerative Wirbelsäulen- und Gelenksveränderungen (z. B. Osteoporose (Knochenschwund), Arthritis (Gelenksentzündungen) oder Diskusprolaps (Bandscheibenvorfall)


  • Verdauungsbeschwerden (z. B. durch Gastritis (Magenschleimhautentzündung) oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten)


  • Lymphatische Abflussstörungen (z. B. Ödeme – Wasseransammlung im Bindegewebe)


  • Schmerzen (z. B. Kopfschmerzen)


  • Dysmenorrhoe (Regelschmerzen, z. B. beim Prämenstruellen Syndrom – PMS)


  • Schlafstörungen


  • Nervös Zustände


  • Überfordernde Situationen


  • Kopflastigkeit, Konzentrationsschwierigkeiten


  • Schwere degenerative Krankheiten z. B. Morbus Bechterew, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose. Paresen, Krebskrankheiten